Spendenübergabe an die VOR-TOUR der Hoffnung
Zwei Männer und ein Traktor - Eine gute Mischung für eine bemerkenswerte Spende
Niederbieber/Straßenhaus. Die Liebe zu seinem Oldtimer-Traktor MAN, 2K3 ist Frank Ludolf ins Gesicht geschrieben, wenn er voller Freude von dem „alten Weggefährten (Baujahr 1961, 18 PS) spricht, der ihn schon sein ganzes Leben begleitet. Mit 6 Jahren durfte er damit bereits auf den Feldern des kleinen elterlichen Bauernbetriebes Kartoffeln ausmachen.
Erkennbar in die Jahre gekommen war für Frank Ludolf und seine Frau Monika 2023 klar, das man eine Restaurierung ins Auge fassen sollte. Gesagt, getan und schnell war der Kontakt zu Hans-Werner Kambeck aus Straßenhaus hergestellt, der generell ein Faible für alte Traktoren hat und schon über 20 solcher Veteranen-Fahrzeuge in seiner Freizeit wieder zu altem Glanz verholfen hat.
Über 500 Stunden wurde geschraubt, ausgetauscht, erneuert, abgestimmt und neu lackiert. Mit ganz viel Liebe zum Detail. Auf die mehrfach gestellte Frage von Frank Ludolf an Hans-Werner Kambeck: „Was bekommst Du denn nun dafür“? antwortete der „Hobbyschrauber“, der erst kürzlich mit zahlreichen Gästen seinen 80. Geburtstag feierte: „Wenn Du zufrieden bist mit dem Ergebnis, würde ich mich über eine Spende an die VOR-TOUR der Hoffnung sehr freuen“.
Darauf hin, so Frank Ludolf, habe er sich über das soziale Engagement der „Hoffnungsradler“ informiert und schnell war klar, die Spende geht an kranke und benachteiligte Kinder in der Region. Das gab ihm ein gutes Gefühl und das war dann der Grundstein für die Spendenübergabe vor wenigen Tagen in Niederbieber mit dem Oldtimer-Gefährt im Mittelpunkt, bei dem insgesamt 4.300 Euro von Frank Ludolf (2200 Euro) und Hans-Werner Kambeck (2100 Euro von seinem 80. Geb.) an den Ehrenvorsitzenden der VOR-TOUR, Jürgen Grünwald, übergeben wurden.
Von dem rüstigen Jubilar Hans-Werner Kambeck weiß man, daß er in seinem Leben immer sportlich unterwegs war. Mit viel Leidenschaft spielte er Fußball, wedelte gekonnt schwarze Pisten herunter und war recht erfolgreich als Tennisspieler unterwegs. Kein Wunder also, daß er zwangsläufig dann auch mal mit dem Rennrad 1998 bei der VOR-TOUR der Hoffnung aufschlug.
„In vielerlei Hinsicht ein engagierter und sehr sozial eingestellter Mensch, der auch in der Familie der Hoffnungsradler seinen Spuren hinterlassen hat“, so der Tour-Gründervater Jürgen Grünwald.
