31. Umweltaktion der Jugendfeuerwehr aus Wormersdorf
Zwei Sofas, Jägermeisterflaschen und Autoreifen
Ortsvorsteher Klaus Beer sorgte für Mittagessen und Nachtisch der Müllsammler
Wormersdorf. Bereits zum 31. Mal waren die Mitglieder der Wormersdorfer Jugendfeuerwehr unterwegs, um das Umfeld und die Zuwege von Wormersdorf vom Müll zu befreien. Obstbauer Lothar Gerharz hatte wieder für die motorisierte Unterstützung der Aktion Trecker und Anhänger zur Verfügung gestellt. Etwas müde und abgekämpft kamen die fleißigen „Müllsammler“ nach vier Stunden von ihrem Einsatz zum Gerätehaus an der Ahrstraße zurück. In diesem Jahr war es etwas weniger Müll als sonst, dafür wurden mehr große Teile gefunden, berichtete Corinna Oltmanns, stellvertretender Jugendfeuerwehrwart. So war der Hänger mit zwei Sofas aus einem Bach, Feuerlöscher, Jägermeisterflaschen, Ceranfeld, alte Autoreifen und ähnlichem bis an den Rand gefüllt. Der Löschgruppenführer der LG Wormersdorf, Brandinspektor Gregor Zörn, ist von seinen Jungs und Mädchen der Jugendfeuerwehr begeistert und sorgte mit Schnitzeln, Frikadellen und Kartoffelsalat für die Stärkung der hungrigen Kids. Auch er und sein Stellvertreter, OBM Christopher Münch, sammelten zusammen mit den Kindern fleißig Müll. Tatkräftige Unterstützung erhielten sie vom Jugendfeuerwehrwart OFM Marios Christodouolu. Traditionell hatte der Wormersdorfer Ortsvorsteher und Ratsherr Klaus Beer die Müllsammelaktion begleitet und mit einer Spende an die Löschgruppe den Dank der Wormersdorfer Bürger übermittelt. Er sorgte auch für den „süßen“ Nachtisch mit Schokoküssen. Beer war selbst aktiver Feuerwehrmann und ist nun Mitglied der Ehrenabteilung. Er lobte die gute Jugendarbeit der Vereine und ist stolz auf das Engagement der Freiwilligen Feuerwehr, des Sport- und Turnvereins und der Karnevalsvereine. „Wormersdorf ist gut aufgestellt“, sagte Klaus Beer. Nicht umsonst erhielt die Jugendfeuerwehr der Freiwilligen Feuerwehr zahlreiche Umweltschutzpreise, meinte Gregor Zörn. Mit der Umweltaktion der Jugendfeuerwehr verändert sich spürbar auch die Einstellung zur Sauberkeit und zur achtlosen Müllentsorgung bei den teilnehmenden Kindern, stellte er fest. Nach dem Mittagsessen gab es ein gemütliches Zusammensein bei bestem Wetter am Gerätehaus in der Ahrstraße. STS
Nach getaner Arbeit hatten sich die Müllsammler ein leckeres Mittagessen redlich verdient.Foto: -STEIN
