Kirmes in Niederbachem mit Programm
Zwei Tage für Familien und geselliges Beisammensein
Wegen Bauarbeiten zog Kirmes um
Wachtberg. Wegen der Bauarbeiten konnte die Kirmes in diesem Jahr nicht vor dem Henseler Hof auf der Konrad-Adenauer-Straße stattfinden. Stattdessen hatte man die Mühlenstraße hinter der Kirche gesperrt, um trotzdem einen Platz für die Herbstkirmes zu bekommen. Bis zum Samstag hatten immerhin rund 300 Besucher den Weg zum geselligen Dorfevent gefunden.
Trotzdem sei es nicht so viel gewesen, wie in den Jahren zuvor, erfuhr man von den Besuchern. Die einen führten den Rückgang auf den neuen Veranstaltungsort zurück, die anderen auf den Beginn der Herbstferien. „Viele sind einfach gar nicht da“, meinte eine Besucherin, die allerdings mit dem neuen Standort ganz zufrieden war. Die Mühlenstraße könne man gut absperren, weil sie keine Durchgangsstraße sei. Einzig um das Karussell sei es schade, das man hier nicht aufbauen könne.
Ein ganzer Wagen voller Kirmesleckereien wartete am Samstag ab 14 Uhr auf die großen und kleinen Besucher der Kirmes. Die Kinder hatten auf der Schiffschaukel beim Wettschaukeln ihren Spaß oder genossen einfach das gemütliche Dahinschaukeln. Die Losbude lockte Manchen zum Glück und zu kleinen Preisen. An der Pfeilwurfbude übten die Kleineren ihre Treffsicherheit, während etwas größere Kinder gerne auch mal ihr Geschick an der Schießbude trainierten. Damit die Kirmes nicht ohne Herzhaftes auskommen musste, hatte Leo’s Bistro vom Henseler Hof eine kleine Bude aufgebaut. Hier bildeten Würstchen, Pommes und Getränke die beste Grundlage für geselliges Beisammensein. Viele genossen diese Gelegenheit zum netten Plausch bei sommerlichen Temperaturen bis in die Abendstunden.
Den Sonntag läutete ein Gottesdienst mit anschließendem Platzkonzert des jungen Chors „Wachtberg singt“ ein, bevor ab 14 Uhr Kinder auf einem kleinen Flohmarkt nicht mehr benötigte Spielsachen feilboten. Die Genießer von Kaffee und Kuchen kamen ab 15 Uhr im Haus Gereon auf ihre Kosten.
Leckereien warteten auf große und kleine Schleckermäuler. Foto: Petra Reuter
Foto: prl
Foto: Petra Reuter
