Theaterverein Lätitia Bachem e.V.
Zwei große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus
Vorbereitungen auf den Fastnachtsumzug – Neues Stück wird geprobt
Bad Neuenahr-Ahrweiler. Der Bachemer Theaterverein Lätitia e.V. hat Großes vor. An allen Ecken und Enden wird emsig gewerkelt, geschraubt, gemalt und gehämmert. Neben den Proben stecken die Mitglieder zusätzlich mitten in den Vorbereitungen auf Karneval. Natürlich ist der Verein am 15. Februar knatschjeck mit Handwagen und Fußvolk beim Bachemer „Fastelovendszoch“ vertreten. Man darf gespannt sein, was sich die Truppe um Inge Schröder als Motto ausgedacht hat.
Die Vermutungen gehen dahin dass, wie beim Theaterstück, viel Lokales angesprochen wird.
Die heiße Phase der Theaterproben beginnt
Nach Karneval werden die Theaterproben noch intensiver, denn Ende März ist schon Premiere. So ist zum Beispiel bei Reinhard Kuhn ist kein Durchkommen mehr. Jeder freie Platz in und an der Garage ist belegt. Dort wird eifrig mit Holz, Tapete und Farbe gewerkelt, bis die Kulissen so stehen, dass alle Akteure damit einverstanden sind. Das gehört zum Erfolg der Gruppe: Inge Schröder hat die Komödie zwar geschrieben, aber alle haben ein Mitspracherecht. Ideen und Verbesserungsvorschläge werden gerne angenommen und mit eingebaut, wenn es passt. Das Resultat können die Zuschauer beim Hickhack um die Familie Schnippisch in ihrem Weingut auf dem Karlskopf hautnah erleben. „Der Winzer-Clan“ heißt das Stück, das im Saal des Winzervereins aufgeführt wird. Der Kartenvorverkauf ist sehr gut angelaufen. Wer noch Karten haben möchte, bekommt sie bei der Bäckerei Schmitz in Bachem sowie in der Hirsch-Apotheke in Ahrweiler am Markt.
Eine Spende, die gute Ernte bringen soll
Bei der Baumpflanzaktion am 1. Februar in der Bachemer Streuobstwiese pflanzten Inge Schröder und Reinhard Kuhn im Beisein anderer Spender und unter den wachsamen Augen von Bernd Walther das „Theatervereinsbäumchen“. Der Birnbaum mit dem schönen Namen „Stuttgarter Geishirtle“ erwischte den passenden Start, um ein kräftiger Baum zu werden, wurde es doch im Regen in den hervorragenden Humus der früheren Ahrauen gepflanzt und hat damit die besten Voraussetzungen, seine Wurzeln weit auszubreiten.
