Allgemeine Berichte | 04.11.2025, 09:18 Uhr

#wiederbunt-Podcast informiert über Fortschritte beim Wiederaufbau

Der Journalist Marius Reichert ist der Moderator zum Wiederaufbau-Podcast.  Foto: privat
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Bad Neuenahr-Ahrweiler. Die Informationskampagne #wiederbunt der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler informiert Bürgerinnen und Bürger transparent über den Fortschritt des Wiederaufbaus im Stadtgebiet.

Über verschiedene Kanäle – die Website wiederbunt.de, den regelmäßigen Newsletter sowie Veranstaltungen vor Ort – erhalten Interessierte umfassende Einblicke in laufende und abgeschlossene Bauprojekte. Neben aktuellen Berichten zu einzelnen Baumaßnahmen bietet die Kampagne auch Hintergrundinformationen zu bereits umgesetzten Projekten sowie Ausblicke auf zukünftige Entwicklungen der Stadt. Ergänzend dazu informiert der Wiederaufbau-Podcast über zentrale Themen des Wiederaufbaus, darunter Hochwasserschutz, Brückenbau, Sportinfrastruktur und Barrierefreiheit. Moderator Marius Reichert spricht darin mit Expertinnen und Experten aus Verwaltung, Politik, Planung und Gesellschaft. Neue Podcast-Folgen erscheinen an jedem letzten Freitag im Monat und können online oder unterwegs abgerufen werden. BLICK aktuell unterhielt sich nun mit Moderator über die Hintergründe des brandneuen Podcasts.

BLICK aktuell: Wie kam es zu der Idee eines #wiederbunt-Podcasts?

Marius Reichert: Die Flut liegt jetzt mehr als vier Jahre zurück. Und in dieser Zeit haben wir alle in der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler viel durchgemacht - aber auch schon wahnsinnig viel geschafft. Darauf wollen wir blicken: auf die erfolgreichen Wiederaufbau-Projekte, die unsere und auch meine Heimat #wiederbunt machen. Dabei ist mir wichtig: mit den Menschen ins Gespräch kommen, die Besonderes geleistet haben, die über sich hinausgewachsen sind und weiter so wichtige Arbeit für unsere Heimat leisten. Mir persönlich ist es als gebürtiger Heimersheimer wichtig, einen ehrlichen Blick auf die Erfolge des Wiederaufbaus zu werfen. Ich lerne bei jeder Folge dazu, obwohl ich dachte, schon viel über den Wiederaufbau zu wissen. Es gibt noch so viele tolle Geschichten zu erzählen. In einem Podcast haben wir die Zeit, ausführlich über Themen zu sprechen. Und nicht nur an der Oberfläche zu kratzen. Das macht echt viel Spaß - vor allem in einem großartigen Team.

BLICK aktuell: Der Wiederaufbau ist ein großes Projekt: Welche Fragen werden hier konkret besprochen?

Marius Reichert: In jeder Folge nehmen wir uns im Redaktionsteam ein Thema vor: In der ersten Folge haben wir etwa über die Entstehung von #wiederbunt gesprochen - mit Marc Ulrich, der damals das Helfershuttle gegründet hatte und vom besonderen Spirit dieser Zeit erzählen konnte. Nadine Wenigmann von der Stadtverwaltung hat mir erklärt, wie wichtig es war, die Sportstätten wie etwa das Apollinaris-Stadion schnell wieder aufzubauen - und wie es dazu gekommen ist, dass bei einem Sportplatz im Stadtgebiet ein spezieller Rasen verwendet wurde, wie ihn etwa auch der FC Liverpool nutzt. Es sind genau diese kleinen Geschichten, die echte Hinhörer sind und die den #wiederbunt-Podcast so hörenswert machen. Es geht uns um intensive Gespräche, überraschende Fakten und Eindrücke von vor Ort. So verlassen wir auch regelmäßig unser Tonstudio in Bad Neuenahr und sind etwa bei Veranstaltungen oder Eröffnungen wie die der Heppinger Brücke live dabei und binden die Höreindrücke in den Podcast ein.

BLICK aktuell: Welche Gäste hattet ihr schon zu Gast und welche Gäste werden noch kommen?

Marius Reichert: Bürgermeister Guido Orthen spricht zum Beispiel in einer Folge sehr emotional über die Herausforderungen des Wiederaufbaus. Das hat das Team und mich sehr beeindruckt, weil es eine Facette unseres Bürgermeisters zeigt, die man vielleicht so noch nicht kannte. Ende Oktober haben wir uns den Brücken im Stadtgebiet gewidmet - mit einem Experten der Aufbau- und Entwicklungsgesellschaft Bad Neuenahr-Ahrweiler. Diese Folge wird, wie alle der zwölf geplanten Folgen, immer am letzten Freitag des Monats veröffentlicht. Thematisch haben wir uns noch den Blick in die Stadtteile vorgenommen, das Thema Barrierefreiheit beim Wiederaufbau und auch Bundeskanzler Merz wird voraussichtlich bei einer Sonderfolge zu Gast sein, die im Rahmen des fünfjährigen Flutgedenkens aufgezeichnet werden soll. Die Mischung macht’s: Amtsträger kommen genauso zu Wort wie ganz „normale“ Mitbürger, die eine besondere Rolle beim Wiederaufbau unserer Heimat übernehmen.

BLICK aktuell: Wer steckt eigentlich hinter dem Podcast?

Marius Reichert: Wir sind ein engagiertes, junges Team. Es besteht aus Redaktionsmitgliedern von der Ahrtal Marketing GmbH, die mit mir die Inhalte und Gesprächspartner diskutieren. Der Podcast entsteht im Auftrag der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler, wird gefördert durch den Wiederaufbaufonds mit finanzieller Unterstützung des Bundes und der Länder. Das heißt, wir berichten nicht über jedes Thema im Kontext Flut, sondern gezielt über Projekte des Wiederaufbaus. Damit der Podcast so klingt, wie er klingt, braucht es einen Profi bei der Produktion. Diese Aufgabe übernimmt der Bad Neuenahrer Musikproduzent André Schild, der etwa auch die Musik für die RTL-Sendung „Let’s dance“ produziert. Wir beide kennen uns seit vielen Jahren. Als der #wiederbunt-Podcast ausgeschrieben und ich mit der Umsetzung beauftragt wurde, war mir sofort klar, dass André dafür genau der richtige ist. Für den #wiederbunt-Podcast hat er eine einzigartige Melodie entwickelt, die für uns ein richtiger Ohrwurm geworden ist. Ein echter Profi - mit Liebe für seine Heimat.

BLICK aktuell: Wie und wo kann der Podcast angehört werden?

Marius Reichert: Der Podcast ist überall dort abrufbar, wo es Podcasts gibt. Etwa bei Spotify oder Apple. Am einfachsten ist es aber über die Homepage www.wiederbunt.de. Dort findet man alle Folgen direkt zum Anhören. Wir freuen uns auch über Anregungen und Feedback an die Mail-Adresse: wiederbunt@ahrtal.de. Ich nehme auch gerne direkt Nachrichten entgegen über Social Media.

Vielen Dank für dieses Gespräch!

ROB

Der Journalist Marius Reichert ist der Moderator zum Wiederaufbau-Podcast. Foto: privat

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