Ortsgemeinde Treis-Karden hatte Untersuchung der Bäume in Auftrag gegeben
Baumgutachten liegt vor
Treis-Karden. Aufgrund der im Rahmen der jährlichen Baumkontrolle geäußerten Zweifel an der Standsicherheit einiger Kastanien- und Walnussbäume in der Moselallee hatte die Ortsgemeinde einen Baumsachverständigen mit der eingehenden Untersuchung der Bäume beauftragt. Der Gutachter hat an den 15 untersuchten Bäumen insgesamt 44 Bohrungen vorgenommen. Nunmehr liegt das Ergebnis vor: Alle untersuchten Bäume sind als Gefahrenbaum mit sofortigem Handlungsbedarf eingestuft.
Kronen werden verankert
Die gute Nachricht: „nur“ eine Kastanie und zwei Nussbäume müssen durch Fällung beseitigt werden. Bei der Kastanie handelt es sich um diejenige, die ohnehin beim Sturm vor drei Wochen stark beschädigt wurde. Alle übrigen Bäume können erhalten werden, wenn auch mit aufwendigen Pflegeschnitten und Verankerungen im Kronenbereich. Ortsbürgermeister Philipp Thönnes hatte das Gutachten in der letzten Gemeinderatssitzung, bei der wieder zahlreiche interessierte Zuhörer anwesend waren, vorgestellt. Der Rat hat den erforderlichen Maßnahmen zur Wiederherstellung der Verkehrssicherheit zugestimmt – wenngleich diese mit erheblichen Kosten verbunden sind.
Im Herbst wird neu gepflanzt
Zudem, auch dies war den Ratsmitgliedern wichtig, sollen im Herbst Neu- und Ersatzpflanzungen in den Moselanlagen vorgenommen werden. Der Ortsbürgermeister hofft auf Verständnis der Bevölkerung für diese unumgänglichen Maßnahmen. Das Baumgutachten kann während den Sprechstunden im Gemeindebüro eingesehen werden. Zudem wird es unter www.treis-karden-mosel.de veröffentlicht.
Pressemitteilung
Ortsgemeinde Treis-Karden
