Treiser feierten zum 155. Mal ihre traditionelle Kirmes

Der Große Zapfenstreich auf dem Marktplatz war der erste Höhepunkt

01.07.2015 - 10:38

Treis. Beste Wetterbedingungen herrschten am vergangenen Wochenende bei der Treiser Kirmes. Hauptmann Lukas Oberhausen konnte samstags pünktlich zum traditionellen Kirmesumzug über 60 Junggesellen marschieren lassen. Erster Höhepunkt des Traditionsfestes war am Abend zum 155. Geburtstag mit allen noch lebenden Hauptmännern, den Abordnungen der Schützen, der Feuerwehrleute und natürlich mit dem Spielmannszug sowie dem Musikverein Treis. Landrat Manfred Schnur begrüßte dabei als Schirmherr die Gäste und Bürger. Er erwähnte in seiner Rede, dass die Kirmes im Jahreslauf in Treis immer eine besondere Rolle spiele.

Am Kirmessonntag bewegte sich nach einem Festhochamt eine feierliche Prozession von der Pfarrkirche St. Johannes durch den Ort, die an den vier Altären haltmachte, um den Segen zu empfangen. Unterstützt von Kanonenschüssen und mit musikalischer Unterstützung durch Musikverein und Spielmannszug folgten viele Bürger dem Allerheiligsten. Nachmittags ermittelten die Schützen ihre Majestäten im Dünnbachtal, die abends von den Kirmesbesuchern im Festzelt an der Mosel gebührend gefeiert wurden.

Der Montag startete mit einem Gottesdienst in der Pfarrkirche und anschließender Gefallenehrung auf dem Friedhof, ehe der bekannte Frühschoppen im Festzelt seinen Lauf nahm. Bis in den Abend feierten die Kirmesbesucher bei schwül-warmem Wetter.

Dienstags trafen sich noch einmal alle bei Kirmeshauptmann Lukas Oberhausen, ehe abends beim letzten Umzug der „Kirmespitter“ durchs Dorf getragen wurde und feierlich verbrannt wurde.

Artikel bewerten

rating rating rating rating rating
Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.
Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag erstellen zu können.
Weitere Berichte

Neues Poster: Neuwieder Architekturschätze entdeckt

Maler Uwe Langnickel war mit dem Skizzenbuch unterwegs

Neuwied. Uwe Langnickel, Maler und Grafiker aus Dierdorf, war wieder mit dem Skizzenbuch unterwegs und hat eine neue Serie Neuwieder Motive gezeichnet und gemalt, die er in einem Poster zusammengefügt hat. Sein Hauptaugenmerk lag dabei auf den architektonischen Schätzen der Deichstadt. Langnickel hatte bereits vor einigen Jahren ein Neuwied-Poster speziell zum Rheinland-Pfalz-Tag entworfen, das in großer Auflage erschien. mehr...

Berufsbildende Schule des Heinrich-Hauses

Martin Seul ist neuer Schulleiter

Neuwied. Martin Seul ist neuer Schulleiter der Berufsbildenden Schule (BBS) Heinrich-Haus. Der Referent der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion der Region Koblenz, Hubertus Bialas überreichte das Ernennungsschreiben von Bildungsministerin Stefanie Hubig am vergangenen Freitag, 20. November, im Berufsbildungswerk in Heimbach-Weis. Dirk Rein als Geschäftsführer der Heinrich-Haus gGmbH ernannte Studiendirektor Martin Seul anschließend zum neuen Schulleiter. mehr...

Lesen Sie Jetzt:
Umfrage

Stimungstief in der dunklen Jahreszeit: Was tun Sie gegen den Winterblues?

Bewegung an der frischen Luft (z.B. ein Spaziergang)
Eine gesunde und ausgewogene Ernährung
Ausflüge oder Urlaub in der Region
Aktiv sein und Sport treiben (z. B. Fahrrad fahren)
Wellness zu Hause (z. B. Bad nehmen, Massage vom Partner)
Marketing-Tipp "Corona-Spezial": Lächeln
aktuelle Beilagen
Inhalt kann nicht geladen werden

 
Kommentare
Helmut Gelhardt:
Siegfried Kowallek hat als Kommentator den Sachverhalt klug und zutreffend analysiert.
Siegfried Kowallek:
Dass Edith Ulferts mit ihrer Kandidatur für das Neuwieder Bürgermeisteramt knapp verlor, regt zu einigen für manche Zeitgenossen unangenehmen Überlegungen an. Mit Peter Jung wurde einem grundsoliden Kandidaten der Vorzug gegeben. Man sagt dazu auch „guter Schlabbes“. Die Gegenkandidatin imponierte indes durch Engagement, Innovationsfreudigkeit und Stärke. Insofern ist es schon erstaunlich, dass die grünen Frauen im Stadtrat sich nicht dazu durchringen konnten, dem Anspruch ihrer Partei zu genügen, im Sinne von Feminismus beeindruckende Frauen zu fördern. In der Konsequenz muss man somit grüne Positionierungen zu Feminismus mit nachsichtigem Humor zur Kenntnis nehmen und als letztlich belanglose Folklore ignorieren. Mir ist aber auch zu Ohren gekommen, dass sich für progressiv haltende Männer froh darüber waren, dass Peter Jung gewonnen hatte. Das kann ich sogar nachvollziehen. Von ihrer Performance in der Stadtratssitzung beeindruckt, ist Edith Ulferts als Powerfrau sicherlich für auch sich politisch links verortende Under-Cover-Machos bedrohlich und kränkend. Was bleibt? Immerhin muss man es als Verdienst ansehen, dass SPD, Linke und Neuwieder Bürgerliste den Versuch gewagt haben, Neuwied aus seiner Mittelmäßigkeit herauszuführen. Andererseits. Mit den bisherigen Wirkungsorten von Edith Ulferts kann unsere Stadt möglicherweise nicht mithalten. Dann wären die drei Fraktionen lediglich mit ihrem Versuch gescheitert, nach den Sternen zu greifen. So können viele zufrieden sein. Die Vormodernen sowieso und die mit dem mehr als oberflächlichem Lack zu wertenden progressiven Touch klammheimlich auch. Siegfried Kowallek, Neuwied
Gabriele Friedrich:
Wenn auch nicht richtig und strafbar- dennoch eine geniale Idee. Da muss man ja auch erst mal drauf kommen. ;-)
piluso:
tolle Aktion super für die Kinder in Quirnbach für die Helfer ein schönes Weihnachtsfest.
Service
LESETIPPS
GelesenEmpfohlenKommentiert