Aus dem Landtag
Landesregierung erweitert Abwassernetz
Anwesen in Büchel werden angeschlossen
Mainz/Büchel/Cochem. Wie der Landtagsabgeordnete Benedikt Oster in Mainz erfahren hat, fördert das Land wieder Projekte im Abwasserbereich. Die „Förderrichtlinie der Wasserwirtschaft 2015“ vom 20. Juni 2013 (FöRiWWV) ermöglicht unterschiedlichste Maßnahmen, um bei Abwasserentsorgung eine größere Wirtschaftlichkeit zu erreichen. In der Verbandsgemeinde Ulmen wird in der Gemeinde Büchel das häusliche Abwasser des Haykreuzerhof und der Sportanlage Büchel derzeit über Abwassergruben gesammelt und mobil entsorgt. Nun sollen die Anwesen über eine gemeinsame Schmutzwasser-Druckleitung über circa 425 Meter an den Verbindungssammler zur Kläranlage Gevenich, angeschlossen werden. Bei den anstehenden Arbeiten wird ein Gewässers 3. Ordnung im Spülbohrverfahren landschaftsschonend unterquert. Erforderlich wird auch eine öffentliche Druckrohrspüleinrichtung, die die wirtschaftlichste Lösung gegenüber den bestehenden Kleinkläranlagen darstellt. Die Verbandsgemeinde Ulmen erhält dafür noch in diesem Jahr eine Zuweisung von 43.000 Euro. Zusammen mit den bereits gewährten Finanzierungen übernimmt die SPD-geführte Landesregierung damit 100 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten des Projekts.
Die Verbandsgemeinde Cochem erhält für Energiesparmaßnahmen in diesem Jahr einen Zuschuss von 9.500 Euro. Das Abwasserwerk der Verbandsgemeinde betreibt die Kläranlage sowie das Pumpwerk Treis mit dem dazugehörigen Verbindungssammler. Die Kläranlage Treis hat eine Ausbaugröße von 33.000 EW. In der Vergangenheit wurde im Rahmen von notwendigen Erneuerungen bereits Optimierungsmaßnahmen auch mit dem Ziel der Energieeinsparung umgesetzt. Aufgrund der Größe der Kläranlage Treis werden weitere Einsparpotenziale beim Energieverbrauch, aber auch Potenziale bei der Energie- und Wärmeerzeugung gesehen. Hier übernimmt das Land rund 63 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten. Benedikt Oster begrüßte, „dass das Land so mithilft die laufenden Kosten der Abwasserentsorgung, die ja auf die Mitbürgerinnen und Mitbürger umgelegt wird, zu senken.“
Pressemitteilung
Benedikt Oster MdL
