Politik | 07.09.2015

Mittelrheintal muss auch UNESCO-Welterbe werden

Chancen für die Region

Kreis Neuwied. „Ziel muss es sein, dass auch das untere Mittelrheintal, zwischen Koblenz und dem Siebengebirge, nachträglich als Welterbestätte der UNESCO anerkannt wird. Dafür sehen wir, insbesondere nach dem bevorstehenden Abriss des Kernkraftwerkes in Mühlheim-Kärlich, gute Chancen. Schließlich war der KKW-Standort seinerzeit ausschlaggebendes Argument für die Konzentration auf den jetzigen Welterbe-Bereich bis Koblenz“, erklärte aktuell CDU-Kreisverbandsvorsitzender und heimischer Bundestagsabgeordneter Erwin Rüddel. Bei der jüngst stattgefundenen Vorstandssitzung wurde positiv registriert, dass Rüddel diesbezüglich bereits Kontakt mit der rheinland-pfälzischen Wirtschaftsministerin Eveline Lemke aufgenommen hat. Zudem war man einmütig der Meinung, dass sich die Kreis-CDU dieses Themas annehmen und ihm zum Erfolg verhelfen soll. „Wir werden deshalb mit den benachbarten, ebenfalls betroffenen Kreisen Ahrweiler und Rhein-Sieg in Kontakt treten, um das Thema zu besprechen und eine gemeinsame Strategie zu verfolgen. Denn sich daraus ergebenden Chancen sind einmal mehr von Vorteil für die Region und für den Tourismus. Dadurch könnten zum Beispiel Fördermittel für Stadt- und Dorfentwicklung und Hotelsanierungen zur Verfügung stehen“, so Erwin Rüddel. Der findet bei dem angestrebten Ziel auch vielfältige Zustimmung in der Bevölkerung, zum Beispiel bei Wolfgang Jakobs aus Bad Hönningen. Der spricht sich wie CDU-Kreisvorsitzender Rüddel für die Entwicklung eines über den Rhein greifendes ganzheitliches Tourismuskonzeptes aus. „Wir sind bemüht viele Verbündete zu finden, die sich im gemeinschaftlichen Engagement für die eigentlich schon überfällige Realisierung einer UNESCO-Welterbestätte „Mittelrheintal“ bis zum Siebengebirge und Rolandsbogen engagieren, womit dann auch ‚unser‘ Mittelrheintal dazu gehört“, äußert der CDU-Kreisvorsitzende. Im Sinn haben die Verantwortlichen des CDU-Kreisverbandes Neuwied dabei zudem die Idee, 2031 die Bundesgartenschau in einer gesamten UNESCO-Kulturlandschaft „Mittelrheintal“ zu platzieren. „Denn gerade auch unser Mittelrheintal ist geradezu prädestiniert für einen weiter aufstrebenden, erfolgreichen Tourismus mit Erholungs- und Gewöhnungspotenzial. Beispielhaft zu nennen sind da Städte wie Unkel, Linz am Rhein, Bad Hönningen oder die Stadt Bad Honnef, die sich im genannten Zeitfenster um die Ausrichtung der NRW-Landesgartenschau 2020 bewirbt“, bekräftigte Erwin Rüddel. Pressemitteilung

Erwin Rüddel, MdB

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