Politik | 27.09.2013

Neue Apfelannahmestelle jetzt auch in Neuwieder Stadtteil

Ninks Saftladen in Heimbach-Weis eröffnet

Am 12. und 13. Oktober öffentliche Verkostung des Saftes

Gute Nachricht für alle Eigentümer von Apfelbäumen, die ihr Obst zu Saft verarbeiten lassen möchten: Kürzlich konnten Werner und Elisabeth Nink (von links) in Neuwied Heimbach-Weis ihren neu ausgerüsteten Betrieb der Öffentlichkeit vorstellen. Modernste Technologie hat in den ehemaligen Stallgebäuden in der Engersgaustraße Einzug gehalten. Die ersten Äpfel wurden bereits gepresst und zu einem gesunden Apfelsaft verarbeitet. Auch der 1. Kreisbeigeordnete Achim Hallerbach war als Umweltdezernent der Kreisverwaltung vom Engagement der Familie Nink begeistert.Kreisverwaltung

Kreis Neuwied. Gute Nachricht für alle Eigentümer von Apfelbäumen, die ihr Obst zu Saft verarbeiten lassen möchten: Kürzlich konnten Werner und Elisabeth Nink in Neuwied Heimbach-Weis ihren neu ausgerüsteten Betrieb der Öffentlichkeit vorstellen. Modernste Technologie hat in den ehemaligen Stallgebäuden in der Engersgaustraße Einzug gehalten. Die ersten Äpfel wurden gepresst und zu einem gesunden Apfelsaft verarbeitet. Auch der 1. Kreisbeigeordnete Achim Hallerbach war als Umweltdezernent der Kreisverwaltung vom Engagement der Familie Nink begeistert. „Wir haben hier endlich noch eine weitere Annahmestelle für Obst neben der bewährten Annahmestelle in Bad Hönningen und jener in Oberraden, die in diesem Jahr zum zweiten Male Äpfel annimmt. Das ist für die Eigentümer von Obstbäumen enorm wichtig, wissen sie doch jetzt, dass sie die Möglichkeit haben, ihre gesammelten Früchte sinnvoll zu verarbeiten. Und dies alles sehr wohnortnah ohne lange Anfahrtswege. Damit schließt sich ein wichtiger Kreislauf in den Bemühungen des Landkreises die ökologisch wertvollen Streuobstwiesen zu fördern, zu erhalten und zu entwickeln.“ „Wir haben schon lange Äpfel gesammelt und zu Saft verarbeitet. In diesem Jahr haben wir in neue Technologie investiert und unsere Räumlichkeiten an die Anforderungen der Lebensmittelhygiene angepasst“, weiß Werner Nink zu berichten. Herausgekommen ist dabei eine kleine Lohnmosterei, die nach Terminabsprache angeliefertes Obst je nach Wunsch verarbeitet. „Wir machen fertigen, pasteurisierten Saft, geben aber auch Maische und unbehandelten Saft an unsere Kunden weiter, ergänzt Elisabeth Nink. Beim ersten Probelauf mit der neuen Technologie ging nahezu alles reibungslos. Ein erster Kunde lieferte seine Äpfel aus Andernach an. Die Äpfel wurden sorgfältig gewaschen und dann aus Förderband geschüttet. Von dort kullerte das Obst in ein Hackschnitzelwerk. Die zerkleinerte Masse wurde dann in Formen verpackt, ehe die aufeinandergeschichteten „Kuchen“ hydraulisch gepresst wurden. „Die Saftausbeute ist deutlich höher als bei unserer alten Presse“, konnte Werner Nink schon nach wenigen Momenten feststellen. Und schneller ging es natürlich auch - ganz ohne Muskelkraft. Die Familie Nink besitzt mehr als 120 Apfelbäume und erntet auch Pflaumen sowie Kirschen. Die Bäume halten sie selbstverständlich in Form. „Das ist alles Handarbeit“ betont Werner Nink, „und es macht uns Spaß“. Am 12. und 13. Oktober gibt es in Heimbach-Weis auf der Wiese „Oben in der Käskammer“ zwischen Zoo und Kuckucksberg direkt am Rheinsteig zum Event „steigRhein“ eine Verkostung des Saftes und Vorstellung des Saftladens. Ninks Saftladen ist zur Terminabsprache unter 02622-972761 telefonisch zu erreichen. Weitere Infos gibt es unter: www.ninks-saftladen.de

Aus aufeinandergeschichteten „Kuchen“ wird der Saft hydraulisch herausgepresst. „Die Saftausbeute ist deutlich höher als bei unserer alten Presse“, konnte Werner Nink schon nach wenigen Momenten feststellen. Und schneller ging es natürlich auch - ganz ohne Muskelkraft.

Aus aufeinandergeschichteten „Kuchen“ wird der Saft hydraulisch herausgepresst. „Die Saftausbeute ist deutlich höher als bei unserer alten Presse“, konnte Werner Nink schon nach wenigen Momenten feststellen. Und schneller ging es natürlich auch - ganz ohne Muskelkraft.

Gute Nachricht für alle Eigentümer von Apfelbäumen, die ihr Obst zu Saft verarbeiten lassen möchten: Kürzlich konnten Werner und Elisabeth Nink (von links) in Neuwied Heimbach-Weis ihren neu ausgerüsteten Betrieb der Öffentlichkeit vorstellen. Modernste Technologie hat in den ehemaligen Stallgebäuden in der Engersgaustraße Einzug gehalten. Die ersten Äpfel wurden bereits gepresst und zu einem gesunden Apfelsaft verarbeitet. Auch der 1. Kreisbeigeordnete Achim Hallerbach war als Umweltdezernent der Kreisverwaltung vom Engagement der Familie Nink begeistert.Fotos: Kreisverwaltung

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