Allgemeine Berichte | 23.01.2013

Großer Empfang im Saal des Martin-Butzer-Gymnasiums:

Pfarrer Wolfgang Eickhoff als neuer Superintendent eingeführt

Der neue Kreissynodalvorstand.WT

Dierdorf. Am vergangenen Sonntag wurde Pfarrer Wolfgang Eickhoff in sein neues Amt als Superintendent eingeführt. Gleichzeitig wurde seine Vorgängerin Marion Obitz verabschiedet. Die Feierlichkeiten begannen mit einem gemeinsamen Gottesdienst in der evangelischen Kirche in Dierdorf. Die neu gewählten Mitglieder des Kreissynodalvorstandes wurden durch den Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Dr. h.c. Nikolaus Schneider, in ihre Ämter eingeführt: Pfarrer Wolfgang Eickhoff als Superintendent, Pfarrer Detlef Kowalski als Synodalassessor, Pfarrer Andreas Laengner als Skriba, Erwin Kuhn und Eberhard Leuerer als Synodalälteste und Uwe Selzer als stellvertretender Synodalältester.

Anschließend traf man sich im Saal des Martin-Butzer-Gymnasiums zum Empfang. Der Saal wurde kurzfristig gewählt, weil das evangelische Gemeindehaus für die vielen Gäste aus Politik, Wirtschaft und den Gemeinden nicht genug Platz bot. Im Rahmen des Empfangs wurden dann die ausscheidenden Mitglieder des Kreissynodalvorstandes verabschiedet.

Der Raubacher Pfarrer Wolfgang Eickhoff ist heute 52 Jahre alt. Nach dem Abitur studierte er Theologie. 1987 trat er seine erste Stelle als Vikar in Elversberg im Saarland an. 1989 kam Eickhoff zum Probedienst nach Neuwied in die Marktkirche und unterstützte dort den damaligen Pfarrer und Superintendenten Henning Popp bei seiner Arbeit. Ein Jahr später ging Eickhoff als Vertretungspfarrer nach Raubach, wo Eickhoff bis heute als Pfarrer wirkt. 1987 heiratete er, 1988 und 1990 kamen die beiden Söhne zur Welt, einer studiert Germanistik und Anglistik, der andere macht das Fachabitur in EDV und Netzwerktechnik. Die Familie wohnt in einem eigenen Haus im Neubaugebiet von Raubach. Der Zuständigkeitsbereich des neuen Superintendenten Eickhoff umfasst den Kirchenkreis, der fast identisch mit dem Kreis Neuwied ist. Der Superintendent ist Vorsitzender der Kreissynode, in die die Kirchengemeinden des Kreises ihre Delegierten entsenden. Dort werden die Beschlüsse gefasst. Die Leitung der monatlich stattfindenden Dienstbesprechungen der Pfarrerinnen und Pfarrer im Kirchenkreis gehören ebenso zu den Aufgaben. Weitere Aufgaben sind auf der Verwaltungsebene die Aufsicht über die kirchlichen Einrichtungen im Kirchenkreis, zum Beispiel das Diakonische Werk, die Dienstaufsicht über die Pfarrerinnen und Pfarrer und die Öffentlichkeitsarbeit. Der Superintendent ist auch zuständig für die Ordination, also die Beauftragung zur Wortverkündigung und für die Einführung von Pfarrerinnen und Pfarrern, für die Leitung der Pfarrwahl und für die Begleitung, Seelsorge und Beratung von Pfarrerinnen und Pfarrern.

Eickhoff bleibt Pfarrer in Raubach. Die von ihm zuletzt mitbetreute Kirchengemeinde Dierdorf wird ab sofort von Pfarrer Philip Horn unterstützt. Auch in Raubach soll Horn den neuen Superintendenten entlasten. Horn, der in Oberbieber wohnt, hat bisher in Niederbieber Aufgaben für die bisherige Superintendentin Marion Obitz übernommen, die nach 17 Jahren nicht wieder für das Amt kandidierte. Zuletzt war Eickhoff schon Stellvertreter der Superintendentin. Die Amtszeit dauert acht Jahre. WT

Die Bläserklasse 6 M des Martin-Butzer-Gymnasiums Dierdorf sorgte für den musikalischen Rahmen.

Die Bläserklasse 6 M des Martin-Butzer-Gymnasiums Dierdorf sorgte für den musikalischen Rahmen.

Pfarrer Wolfgang Eickhoff verabschiedet seine Vorgängerin Marion Obitz.

Pfarrer Wolfgang Eickhoff verabschiedet seine Vorgängerin Marion Obitz.

Der neue Kreissynodalvorstand.Fotos: WT

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