Allgemeine Berichte | 03.05.2026

Spectaculum Romanum in Pommern

Großes Kelten & Römerfest auf dem Martberg

Beim „Spectaculum Romanum“ auf dem Pommerner Martberg befehligte Centurio Quintus Montius Albinus, alias Hans-Werner Berg die römische Cohorte aus Oplaten.

Römisches und keltisches Lagerleben sorgt für historische Unterhaltung.

Pommern. Gastgeber des sehenswerten „Spectaculum Romanum“ auf der gallorömischen Tempelanlage des Pommerner Martbergs waren am ersten Maiwochenende einmal mehr die engagierten Offiziellen des gleichnamigen Fördervereins.

Die konnten zu der mittlerweile traditionellen Veranstaltung neben der 1. Römer-Cohorte Oplaten ebenso die keltische Gruppe „Sucellos“ aus Saarbrücken als trefflich agierende Hauptdarsteller gewinnen.

Während man das hier gezeigte Lagerleben der Kelten bereits auf 300 Jahre vor Christus datieren konnte, war das Feldlager der Römer in die Zeit der flavischen Dynastie um 70. nach Christus, mit seinen beiden Kaisern Vespasian und Domitian, einzuordnen.

Centurio Quintus Montius Albinus, alias Hans-Werner Berg, befehligte dabei seine römische Elitetruppe aus NRW, die auf dessen lateinische Kommandos knallharte Exerzierübungen und spektakuläre Kampfeinsätze in originalgetreuer Ausstattung simulierten. Willkommene Authentizität erhielt der Auftritt der Legionäre auch durch den Einsatz ihres getreu den damaligen römischen Vorschriften eingesetzten Waffenarsenals. Diesbezüglich beeindruckten sie unter anderem mit der erstaunlichen Effektivität ihres Pilum (Wurfspeer), des Gladius (Kurzschwert) sowie ihres Torsionsgeschützes Scorpio (Balliste). Die dazugehörenden Signale ließ der Legionstrompeter auf Anordnung des Centurio über sein „Cornu“ erklingen. Von ihrem kurzweiligen Showkampf gegen die Keltengruppe zeigten sich kleine wie große Besucher ebenso begeistert wie vom Blick in die römische Schule „Schola Romana“ und den angrenzenden Mars-Tempel.

Auch auf deftige Mahlzeiten aus der römischen Garküche brauchten sie nicht zu verzichten. Der Eintopf „Puls“, mit Schweinefleisch, Zwiebeln, Lauch, Möhren, Knoblauch und mediterranen Kräutern mundete mit einem Schuss „Garum“ (Fischsoße) ebenso hervorragend. wie die römische Grillwurst. Dazu passte ein Kanten frisches Brot, ein wohl gefüllter Tonbecher mit „Mulsum“ (römischer Würzwein) oder eine herrlich kühle Cervisia (Bier).

Antreten vor dem Mars-Tempel der gallorömischen Anlage. Auf Anordnung des Centurio hat der Trompeter auf seinem „Cornu“ das Signal dazu gegeben.

Antreten vor dem Mars-Tempel der gallorömischen Anlage. Auf Anordnung des Centurio hat der Trompeter auf seinem „Cornu“ das Signal dazu gegeben. Foto: Thomas Esser

Römische Legionäre und wehrhafte Kelten stürzen sich ins schreiend ins Getümmel für einen spektakulären Schaukampf.

Römische Legionäre und wehrhafte Kelten stürzen sich ins schreiend ins Getümmel für einen spektakulären Schaukampf. Foto: Thomas Esser

Mit ihrem Torsionsgeschütz „Scorpio“ (Balliste), erzielten die Römer eine beeindruckende Treffsicherheit und Wirkung.

Mit ihrem Torsionsgeschütz „Scorpio“ (Balliste), erzielten die Römer eine beeindruckende Treffsicherheit und Wirkung. Foto: Thomas Esser

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Beim „Spectaculum Romanum“ auf dem Pommerner Martberg befehligte Centurio Quintus Montius Albinus, alias Hans-Werner Berg die römische Cohorte aus Oplaten. Foto: Thomas Esser

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