Lokalsport | 21.07.2026, 11:42 Uhr

RSC Untermosel bei La Marmotte

RSC Untermosel meistert La Marmotte Radmarathon in den französischen Alpen trotz Hitze

Timo Bertram zeigt sich auch bei extremer Hitze am Berg gut in Form.
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Region. La Marmotte Granfondo Alpes zählt zu den bekanntesten und anspruchsvollsten Radmarathons Europas.

Am 28. Juni stellten sich auch vier Fahrer des RSC Untermosel dieser legendären Herausforderung in den französischen Alpen.

Auf dem Programm standen 177 Kilometer und rund 5.000 Höhenmeter, mit dem Start in Bourg d’Oisans und dem Ziel in Alpe d’Huez.

Schon die Streckenführung machte deutlich, warum La Marmotte bei Radsportlern einen besonderen Ruf genießt. Nach dem Start wartete zunächst der Col du Glandon, anschließend führte die Strecke weiter über den Col du Télégraphe und den Col du Galibier. Nach der langen Rückfahrt Richtung Bourg d’Oisans folgte zum Abschluss der wohl berühmteste Anstieg des Tages: die 21 Kehren hinauf nach Alpe d’Huez. Gerade dieser letzte Berg verlangt den Fahrerinnen und Fahrern nach vielen Stunden im Sattel noch einmal alles ab.

Zusätzlich erschwert wurden die Bedingungen in diesem Jahr durch extreme Hitze. Frankreich stand am Rennwochenende unter dem Eindruck einer Hitzewelle. Für die Teilnehmenden bedeutete das: viel trinken, Kräfte gut einteilen und trotz der Belastung einen kühlen Kopf bewahren. Die Hitze machte vor allem die langen Anstiege und den Schlussanstieg nach Alpe d’Huez zu einer besonderen Prüfung.

Für den RSC Untermosel gingen Stefano Bortolot, Werner Fuhrmann, Timo Bertram und Andreas Junglas an den Start.

Stefano Bortolot erreichte nach 11:15 Stunden das Ziel und bewies damit großen Willen und Ausdauer auf einer der schwersten Jedermannstrecken Europas.

Eine starke Leistung zeigte auch Werner Fuhrmann. Er absolvierte das Rennen in 10:40 Stunden und erreichte damit einen hervorragenden 36. Platz in seiner Altersklasse.

Timo Bertram unterstrich ebenfalls seine starke Form. Der Athlet des RSC Untermosel, der sich aktuell auf einen Ironman vorbereitet, erreichte das Ziel in einer starken Fahrzeit von 8:44 Stunden.

Pech hatte Andreas Junglas. Er kämpfte sich über die schweren Alpenpässe bis an den Fuß von Alpe d’Huez, musste das Rennen dort jedoch leider beenden. Bis dahin hatte auch er bereits eine starke Leistung gezeigt, denn allein der Weg bis dorthin fordert bei La Marmotte alles ab.

Neben der sportlichen Herausforderung bleiben vor allem die traumhaften Eindrücke der Alpenlandschaft in Erinnerung. Die langen Anstiege, die beeindruckenden Ausblicke und die besondere Atmosphäre entlang der Strecke machen La Marmotte zu einem Erlebnis, das weit über die reine Fahrzeit hinausgeht.

Auch wenn das Rennen den Fahrern alles abverlangte, waren sich die Teilnehmer, die La Marmotte bereits zum wiederholten Mal gefahren sind, schnell einig: „Wir kommen wieder!“

Petra Walter

Timo Bertram zeigt sich auch bei extremer Hitze am Berg gut in Form. Foto: Petra Walter

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