SYBAC SOLAR TEAM beim Mittelmoseltriathlon am Start
Schwere Strecken forderten ihren Tribut
Stefan Laux auf der Sprintdistanz knapp am 3. Platz vorbei
Zell. Vom Team der RSC Untermosel gingen insgesamt zehn Sportler beim Mittelmoseltriathlon an den Start. Acht Athleten starteten auf der olympischen Distanz und zwei Athleten auf der Sprintdistanz. Für Stefan Laux und Martijn van Loo fiel der Schuss zum Massenstart über die Sprintdistanz (750 m Schwimmen, 20 km Rad und 5,2 km Lauf). Beide Athleten kamen mit sehr guten Zeiten aus dem Wasser (Stefan Laux 10:39 Minuten, Martijn van Loo 11:21). Auf der Radstrecke konnten beide Druck entwickeln und somit die aus dem Wasser erkämpften Positionen halten, bzw. sogar verbessern. Dabei gelang Laux sogar die zweitbeste Radzeit (32:29 Minuten) des gesamten Teilnehmerfeldes. Auch van Loo`s Radzeit von 34:54, immerhin 14. Zeit von knapp 200 Einzelstartern, kann sich sehen lassen. Bemerkenswert bei diesem Top-organisierten Wettkampf ist der quälend lange Berg zum Barl hoch, sowie das begeisternde Publikum, das die Athleten in Gänsehautatmosphäre immer wieder zu Höchstleistungen anpeitscht. Die abschließenden 5,3 km Lauf, gepaart von ruhigem Terrain sowie mitten durch die circa 2000 Zuschauer hindurch, haben beide in guten Zeiten (Stefan Laux in 21:49 Minuten und Martijn van Loo in 22:09) bewältigt. Somit belegte Stefan Laux mit einer Zeit von 1:07:56 Stunden den vierten Platz und Martijn van Loo mit 1:10:47 Stunden den zehnten Platz. Die Starter der olympischen Distanz durften den ganzen Parcours gleich doppelt so oft absolvieren. Es mussten 2 km in der Mosel geschwommen werden. Wer hier auf die Moselströmung setzte, wurde enttäuscht. Durch den niedrigen Wasserstand hatte das Gewässer den Charakter eines Sees. Somit war die Schwimmdisziplin für die meisten auch entsprechend kraftraubend. Jedoch war der Empfang am Schwimmausstieg unter dem lautstarken Jubel des Publikums alle Anstrengungen wert. Die beiden Radrunden nach Bullay, hoch zum Barl und wieder nach Zell hatten es diesmal ebenso in sich. Der Weg nach Bullay wurde gezeichnet durch extremen Gegenwind. Hatte man dieses Stück hinter sich, ging es nach kurzer Erholung sofort den Barl hoch, wo der Globuskreisel die Wende war. Anschließend ging es in halsbrecherischer Abfahrt den Barl hinunter wieder Richtung Zell, um auf dem Weg in die zweite Runde wieder den Gegenwind zu bekämpfen. Hierbei wurde viel Energie verbraucht. Alle Teilnehmer, ob Profis oder Altersklassenathleten, mussten diesen Bedingungen Tribut zollen, sodass beim abschließenden Lauf fast jeder an seine Grenze ging. Bester Starter aus dem SYBAC SOLAR TEAM RSC Untermosel war Dirk Marinus, gefolgt von Robert Marquet und Michael Pillig. Weiterhin starteten Dirk Bertram, Jens Dorfner, Patrick Wendt, Torsten Brigatt, Marco Seibert und Jennifer Münch.
