Politik | 06.08.2014

Christlich-Jüdische Gesellschaft für Brüderlichkeit Koblenz

Anstieg antisemitischer Aggression wird mit großer Sorge beobachtet

Region. Kritik an der Politik Israels ist erlaubt. Man mag die derzeitige Politik Israels ablehnen, aber das gibt niemandem das Recht, antisemitische Hetze zu betreiben. Die antisemitischen Parolen bei Demonstrationen der letzten Wochen, auch in Koblenz, erzeugen ein giftiges Klima in der Republik. Juden müssen fürchten, auf offener Straße angegriffen zu werden. Der soziale Friede steht auf dem Spiel. Auslöser der Hetze gegen Juden ist die Gewalt im Nahen Osten. Jede ausgewogene Kritik hat ihre Berechtigung. Sie ist aber nur dann legitim, wenn sie nicht einseitig an Israel gerichtet ist. Auch darf sie nicht verallgemeinernd allen Juden bzw. allen Palästinensern die Verantwortung für die Geschehnisse in Gaza und in Israel zuschieben. Die Christlich-Jüdische Gesellschaft für Brüderlichkeit Koblenz beobachtet den Anstieg antisemitischer Aggression in Deutschland mit großer Sorge. Sie stellt sich ganz hinter die Forderung einer Zeitung aus Dresden, die am 26. Juli 2014 schrieb: „Gerade wir dürfen keine einzige gewaltbereite Bedrohung von Juden auf deutschem Boden zulassen. Natürlich muss die Staatsgewalt dagegen vorgehen. Aber auch die Zivilgesellschaft ist es sich schuldig: aus historischen Gründen sowieso, wegen des Erhalts der Demokratie und einfach aus Gründen der Selbstachtung.“ Die Christlich-Jüdische Gesellschaft für Brüderlichkeit Koblenz ist dankbar, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel ankündigte, antisemitische Parolen bei Anti-Israel-Demonstrationen mit „allen rechtsstaatlichen Mitteln“ zu verfolgen und weiter für die Sicherheit jüdischer Bürger einzutreten. Am 7. Juli 2014 haben Präsident Shimon Peres und der an diesem Tag noch designierte Präsident Reuven Rivlin in einer gemeinsamen Erklärung u.a. gesagt: „Es ist unsere Pflicht, die Bahnen der Aufwiegelung zu durchbrechen. Wir müssen erkennen, dass uns nichts bleibt, als zusammenzuleben. […] Wir sehnen uns danach, friedlich untereinander zu leben und unseren Nachbarn ein friedliches Leben zu ermöglichen. […] Es ist Zeit, einen gemeinsamen Weg einzuschlagen. Es ist Zeit, zu bedenken, was uns vereint, und nicht was uns trennt. Es ist Zeit, an unsere Fähigkeit zum gemeinsamen Leben in diesem Land zu glauben. Wir haben keine andere Möglichkeit und wir haben kein anderes Land. Es ist Zeit, das nächste Blutvergießen zu verhindern. Es liegt in unseren Händen.“ Die Christlich-Jüdische Gesellschaft für Brüderlichkeit wünscht Juden wie Palästinensern, dass sich das Klima im Nahen Osten und auch in Europa zum Besseren wendet.

Pressemitteilung

der Christlich-Jüdischen

Gesellschaft für

Brüderlichkeit Koblenz

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