Stadt soll Gespräche aufnehmen
Antrag zum schnelleren Ausbau des Schienenhaltepunkts Verwaltungszentrum
aus Koblenz
Koblenz. Mit einem gemeinsamen Antrag zur Sitzung des Stadtrats am 28.05. wollen die Ratsfraktionen von Bündnis 90/Die Grünen, SPD, Die Linke-PARTEI und WGS die Fertigstellung des Schienenhaltepunktes „Verwaltungszentrum“ beschleunigen. Dessen schnellerer Ausbau würde das Verkehrskonzept rund um den Interimsbau des Max-von-Laue-Gymnasiums in der Goldgrube sinnvoll ergänzen. Mit dem Beschluss soll die Verwaltung zu Gesprächen mit der DB AG beauftragt werden, die Möglichkeiten einer beschleunigten Fertigstellung des Schienenhaltepunktes zu sondieren und dem Stadtrat über die Ergebnisse zu berichten.
„Da die Bauarbeiten an der neuen Fuß- und Radbrücke zwischen Rauental und Goldgrube voraussichtlich noch in diesem Jahr abgeschlossen werden können und auch die DB-Planungen für den Schienenhaltepunkt bereits weit vorangeschritten sind, halten wir eine beschleunigte Fertigstellung des Schienenhaltepunktes für realistisch und wünschenswert,“ erklärt Dr. Ulrich Kleemann, verkehrspolitischer Sprecher der Grünen. „Eine vorzeitige Inbetriebnahme des wichtigen neuen Schienenhaltepunktes könnte zu einer deutlichen Entspannung der Verkehrssituation in der Goldgrube im Hinblick auf den Interimsschulbau beitragen.“
Planungen und mögliche Fertigstellung
Die Planungen zur neuen Verbindungsachse zwischen Rauental und Goldgrube, die auch den späteren Schienenhaltepunkt erschließen wird, wurden auf Wunsch des Stadtrates bereits so gestaltet, dass ein späterer Einbau von Fahrstühlen problemlos möglich ist. Die DB AG könnte somit mit ihrem Ausbau nahtlos anschließen. Derzeit wird nach Auskunft des SPNV-Nord (Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz) eine Fertigstellung im Jahr 2030 geplant. Aus Sicht der antragstellenden Fraktionen könnte dies auf Grund des guten Baufortschritts an der Brücke deutlich früher möglich sein.
„Wir wollen auch geprüft haben, ob Teilleistungen wie beispielsweise die Installation von Aufzügen im Rahmen der Baustelle für die Fuß- und Radbrücke Rauental-Goldgrube erbracht werden können,“ erläutert Marion Lipinski-Naumann, Fraktionsvorsitzende der SPD. „Es sollte nichts unversucht bleiben, alle Möglichkeiten einer Beschleunigung auszuschöpfen.“
„Der Schienenhaltepunkt im Verwaltungszentrum ist ein weiterer Schritt, den Verkehr in der Stadt zu entlasten und den ÖPNV für Pendler*innen attraktiver zu gestalten,“ ergänzt Oliver Antpöhler-Zwiernik, Fraktionsvorsitzender der Fraktion Die Linke-PARTEI.
„Der beschleunigte Ausbau würde die Verkehrssituation im Stadtteil Goldgrube Anbindung deutlich entspannen. Daher sollte alles unternommen werden, die DB AG auf die besondere Situation hinzuweisen und einen beschleunigten Bau zu erreichen.“ so Anne Plato, Fraktionsvorsitzende der WGS.
Marion Lipinkski-Naumann, Fraktionsvorsitzende der SPD Foto: Nikals Marhöfer
Oliver Antpöhler-Zwiernik, Fraktionsvorsitzender der Die Linke-Partei-Fraktion Foto: Viviane Huras
Anne Plato, Fraktionsvorsitzende der WGS Foto: Rainer Albert
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