Allgemeine Berichte | 16.02.2014

Fröhlicher Uniform-Appell der GKKG im Löhr-Center - Fastnachts-Ausstellung eröffnet

Bereit für die heiße Phase der Session

Bereit für die heiße Phase der Session

Koblenz. Im Jahr 2010 gab es das letzte Mal einen Uniform-Appell im Löhr-Center, das in diesem Jahr, genau am 23. Februar, seinen 30. Geburtstag feiert. Mit der Wiedereinführung dieses Rituals wurde die Eröffnung der Karnevals-Ausstellung zugleich mit buntem Leben erfüllt. In Zusammenarbeit mit den Karnevalsmuseen Koblenz und Köln werden im Einkaufscenter bis 22. Februar närrische Uniformen, Kostüme und noch viel mehr ansprechend gestaltete Exponate rund um den Karneval gezeigt. Zahlreiche Tafeln informieren die Besucher über die Vorläufer des Karnevals, seine Geschichte, über die Arbeitsgemeinschaft Koblenzer Karneval, über Fastnachts-Bräuche und ihre Bedeutung.

Schwungvoller Uniform-Appell

Den Uniform-Appell leitete der feierliche Einmarsch der Hotzels und anderer Gruppen der GKKG (Große Koblenzer Karnevalsgesellschaft 1847), angeführt vom Fanfaren-Corps Grün-Weiß Spay, ein. Eine schöne Darbietung präsentierte die Tanzgarde trotz der eher ungewohnt kleinen Bühne der Ladenstraße. Zu Melodien der Comedian Harmonists zeigte sie Bein und eine schwungvolle Nummer, die das Publikum mit drei Raketen belohnte. Hernach ging es zur Kontrolle der Uniformen der aufmarschierten Karnevalisten. Die Generalfeldmarschalle für Artillerie und Infanterie, Silke Dietz und Dirk Barth, schritten die Reihen ab und überprüften, ob die Kleidung gut genug „in Schuss ist“ für die bevorstehende heiße Phase und den Straßenkarneval. Ergebnis: „Alles in bester Ordnung!“ Das war es GKKG-Präsident Thomas Than wert, noch einmal den alten Eid zu verlesen, den die „Gruuße“ wohl schon in den 1920er Jahren für seine Mitglieder zum Appell erdacht hatte. Damit geloben die Karnevalisten „en echte Kowelenzer Narr zo säin“, mit „Zitz und Zores“ immer laut, niemals leise zu feiern und am Rosenmontag „Kamelle zo schmeiße“. Letzteres wird auch das Prinzenpaar nicht zu knapp tun, das jetzt zu Musik des Fanfaren-Corps mit etlichen Hofstaat-Mitgliedern in die Löhr-Center-Arena einzog. Mühsam, mit lädierter Stimme hatte zuvor der Till, Frank Leiendecker, ihr Kommen angekündigt. „Ganz Waschem es en Circus“ sangen alle im Chor - und die Choreografie dazu war perfekt. Nur der Präsident bewegte sich noch etwas unbeholfen, doch er versprach, das bis zur Prunksitzung zu können. Prinz Markus I. und Confluentia Gaby ließen sich über das Ergebnis des Uniform-Appells Rapport erstatten, Gaby überzeugte sich aber lieber selbst, ob wirklich alle Socken Schwarz waren. Es gab keine Beanstandungen, und so wurden die mitgebrachten Geschenke und Orden verteilt. Auch die GKKG vergab Orden an verdiente Personen, wie zum Beispiel an den Center-Hausherrn, Stephan Antwerpen. Zum ersten Mal in der Löhr-Center-Geschichte konnte Antwerpen einen hauseigenen Orden präsentieren und verleihen. Als Motiv zeigt der Orden das Gebäude, goldfarben und mit Narrenkappe obenauf. In streng limitierter Auflage von 66 Stück ist dieses Schmuckstück auch käuflich zu erwerben. Der Verkauf erfolgt zu Gunsten der Aktion „Hilfe für David Höhler“. Der Junge aus Mülheim-Kärlich verschluckte eine kleine Schraube und liegt nun schon seit zwei Jahren im Wachkoma. Nach den Ehrungen lud Antwerpen alle Center-Gäste, Narren und Karnevalisten ein, am 21. Februar ab 16 Uhr zum Karnevals-Stehempfang mit Marita Köllner, Willi und Ernst, De Boore und Jörg Alfter dabei zu sein.

Die schwungvolle Darbietung der Tanzgarde begeisterte die Zuschauer.

GKKG-Präsident Thomas Than und Center-Hausherr Stephan Antwerpen begrüßen die närrischen Gäste. Fotos: BSB

Die Ausstellung im Löhr-Center zeigt ansprechend arrangierte Exponate rund um den Karneval.

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