Allgemeine Berichte | 03.05.2013

Die Kriminalpolizei Koblenz muss sich aktuell wieder mit mehreren Fällen des sogenannten „Enkeltrick“ beschäftigen.

Betrüger haben wieder zugeschlagen

Koblenz. Trotz einer Vielzahl von Warnungen in den Medien und Präventionsveranstaltungen des Zentrums Polizeiliche Prävention ist es den Betrügern am Donnerstag, 2.Mai, im Koblenzer Stadtgebiet erneut gelungen, eine ältere Frau um ihr Erspartes zu bringen. Die Geschädigte erhielt am Donnerstagnachmittag einen Anruf einer Frau, die angab ihre „Nichte“ zu sein und dringend Geld für den Kauf einer Eigentumswohnung zu benötigen. Die gutgläubige Koblenzerin hob mehrere Tausend Euro von ihrem Konto ab und übergab diese einem „Freund“ der angeblichen „Nichte“, der wenig später an der Haustür der Geschädigten erschien. Von dem Geld, der „Nichte“ und deren „Freund“ fehlt bislang jede Spur.

In drei anderen Fällen reagierten die angerufenen Senioren allerdings richtig. Sie ließen ihre angeblichen Verwandten am Telefon abblitzen und verständigten die Polizei.

An dieser Stelle möchte die Kriminalpolizei erneut in aller Deutlichkeit davor warnen, sich durch Telefongespräche mit angeblichen Verwandten, Bekannten oder Freunden zu derartigem Verhalten bestimmen zu lassen. Man sollte sich immer rückversichern und überprüfen, wer tatsächlich angerufen hat und im Zweifelsfall sofort die Polizei unter der Notrufnummer 110 informieren.

Pressemitteilung der Kriminalpolizei Koblenz

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