Politik | 10.06.2026

Zukunftspaket Koblenz

CDU, GRÜNE und SPD schnüren ein Zukunftspaket für Koblenz aus den Mitteln des Sondervermögens

v.l.n.r:: Stephan Otto (CDU), Kim Theisen (GRÜNE), Marion Lipinski-Naumann (SPD)

Koblenz. Die Fraktionen von CDU, GRÜNEN und SPD haben sich auf eine gemeinsame Liste von Projekten zur Verwendung der Mittel aus dem Sondervermögen verständigt.

Diese Projekte werden als gemeinsamer Änderungsantrag im Stadtrat am 25.06.2026 eingebracht.

Das Sondervermögen eröffnet Kommunen die Möglichkeit, gezielt in zukunftsweisende Infrastrukturprojekte zu investieren und notwendige Modernisierungsmaßnahmen umzusetzen. Dieser erste Aufschlag lässt auch für die Zukunft alle Möglichkeiten offen, um auf Änderungen und neue Herausforderungen ohne Verzögerung zu reagieren.

„Im Mittelpunkt unserer gemeinsamen Liste stehen Investitionen in die Entwicklung der Stadtteile, Klimaschutz, Bildung, Sport, Mobilität sowie die kulturelle Infrastruktur. Mit den Projekten investieren wir gezielt in die Zukunft von Koblenz und schaffen echte Verbesserungen für die Koblenzerinnen und Koblenzer“, erklären die Fraktionsvorsitzenden von CDU, GRÜNE und SPD gemeinsam.

„Dazu gehören der Neubau von insgesamt drei Mehrzweckhallen in Güls, Niederberg und Arzheim, die Umsetzung des städtebaulichen Konzeptes auf dem StOV-Gelände in Lützel, die Neugestaltung des Schenkendorfplatzes sowie die Reaktivierung von städtischen Immobilien in der Altstadt. Diese Maßnahmen stärken die Lebensqualität vor Ort, fördern die positive Entwicklung unserer Stadtteile und schaffen langfristig attraktive Rahmenbedingungen für die Menschen in Koblenz. So werden die Mittel des Sondervermögens dort eingesetzt, wo sie einen spürbaren Nutzen für die Bürgerinnen und Bürger entfalten“, so Stephan Otto, Fraktionsvorsitzender der CDU-Fraktion.

„Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Klimaschutz und einer nachhaltigen Stadtentwicklung. Mit insgesamt 15 Millionen Euro sollen insbesondere energetische Sanierungen an Schulgebäuden sowie einer Dachbegrünung der Stadtbibliothek umgesetzt werden. Darüber hinaus haben wir im letzten Stadtrat schon einen gemeinsamen Antrag zur Prüfung einer Flusswärmepumpe am Weindorf gestellt. Mit der Verteilung der Mittel aus dem Sondervermögen stellen wir nun auch die Finanzierung für die Sanierung und nachhaltige Ausrichtung sicher“, erklärt Kim Theisen, Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN-Fraktion.

„Wir investieren auch in unsere Bildungseinrichtungen und soziale Infrastruktur. Neue Toilettenanlagen an den Grundschulen Schenkendorf und Wallersheim verbessern die Bedingungen für Schülerinnen und Schüler. Gleichzeitig werden Orte des gesellschaftlichen Zusammenhalts weiterentwickelt und damit das Miteinander in der Stadt gefördert. Auch für die lang ersehnte Toilettenanlage in Ehrenbreitstein stellen wir mit dem Sondervermögen nun die Finanzierung sicher“, führt die Fraktionsvorsitzende der SPD-Fraktion, Marion Lipiniksi-Naumann, aus.

Besondere Bedeutung messen die Fraktionen zudem den Investitionen in den Sport-, Freizeit- und Kulturbereich bei. Mit dem Neubau der Haupttribüne am Stadion Oberwerth wird in eine moderne Sportinfrastruktur investiert und ein wichtiger Ort für Sport, Begegnung und Veranstaltungen gestärkt. Ebenso sollen Mittel für das Nutzungskonzept für die Festungsanlagen und weitere Sanierungsmaßnahmen bei Fort Asterstein, Feste Franz und ggf. Fort Konstantin genutzt werden, um die kulturelle Infrastruktur der Stadt weiterzuentwickeln.

Auch im Hinblick auf die BUGA 2029 sorgen die Fraktionen für Handlungssicherheit, indem fünf Millionen Euro für die Umsetzung der BUGA-Projekte vorgesehen sind. Die Fraktionen von CDU, GRÜNEN und SPD sehen die Einigung als starkes Signal für eine konstruktive und verantwortungsvolle Zusammenarbeit im Interesse der Stadt Koblenz und ihrer Bürgerinnen und Bürger. Gemeinsam schaffen sie die Grundlage dafür, wichtige Zukunftsprojekte umzusetzen und die Stadt nachhaltig zu stärken.

Pressemitteilung Grüne Koblenz

v.l.n.r:: Stephan Otto (CDU), Kim Theisen (GRÜNE), Marion Lipinski-Naumann (SPD) Foto: Stadtratsfraktion GRÜNE

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