Politik | 27.08.2026, 21:48 Uhr

Bewegende Berichte gegen das Vergessen

CDU-Koblenz gedenkt der Opfer von Mauerbau und SED-Diktatur

Die Segmente der Berliner Mauer erinnern auch in Koblenz an die Opfer der kommunistischen Gewaltherrschaft. Die CDU-Koblenz mahnt jedes Jahr mit einer Kranzniederlegung und Zeitzeugenberichten daran, dieses dunkle Kapitel der deutschen Geschichte nicht zu vergessen.

Koblenz. 65 Jahre nach dem Beginn des Mauerbaus hat der CDU-Kreisverband Koblenz gemeinsam mit der Union der Opferverbände Kommunistischer Gewaltherrschaft (UOKG e. V.) an eines der dunkelsten Kapitel der deutschen Nachkriegsgeschichte erinnert. Am 13. August 1961 hatte die SED-Führung mit dem Bau der Berliner Mauer begonnen – ein Ereignis, das Familien trennte, Freiheit einschränkte und Menschenleben kostete.

Zur öffentlichen Gedenkveranstaltung an den Mauersegmenten am Moselufer kamen zahlreiche Koblenzer Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreter aus Politik und Gesellschaft. Eingeladen hatte der Landtagsabgeordnete Philip Rünz als CDU-Kreisvorsitzender. Unter den Gästen war auch der heimische Bundestagsabgeordnete Josef Oster. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand eine Kranzniederlegung, mit der die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Opfer des Mauerbaus, der deutschen Teilung und der kommunistischen Gewaltherrschaft gedachten.

Besonders bewegend waren die Schilderungen der anwesenden Zeitzeugen. Elke Schlegel und Gerd Keil, beide ehemalige DDR-Inhaftierte, teilten ihre persönlichen Erinnerungen an Repression, Verfolgung und die Auswirkungen der SED-Diktatur auf ihr Leben. Ihre eindringlichen Berichte machten deutlich, dass die deutsche Teilung für viele Betroffene bis heute nachwirkt – weit über das hinaus, was in Schulbüchern vermittelt wird.

Der Vorsitzende der CDU-Koblenz, Philip Rünz, MdL, betonte die Bedeutung des gemeinsamen Gedenkens: „Erinnern ist keine Pflichtübung, sondern ein Auftrag an uns alle. Die Berliner Mauer steht wie kaum ein anderes Symbol dafür, was Unfreiheit und Diktatur für Menschen bedeuten. Wir sind es den Opfern schuldig, ihre Geschichten wachzuhalten.“ Die Veranstaltung machte deutlich: Demokratie und Rechtsstaatlichkeit sind keine Selbstverständlichkeit.

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Die Segmente der Berliner Mauer erinnern auch in Koblenz an die Opfer der kommunistischen Gewaltherrschaft. Die CDU-Koblenz mahnt jedes Jahr mit einer Kranzniederlegung und Zeitzeugenberichten daran, dieses dunkle Kapitel der deutschen Geschichte nicht zu vergessen. Foto: Sebastian Krupp

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