Politik | 09.06.2026, 09:55 Uhr

Shuttle-Verkehr Karthause

CDU begrüßt Zustimmung zur verlängerten Shuttle-Erprobung „Am Spitzberg“

Stadratsmitglied Marius Jakob
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Karthause. Der Stadtrat hat dem von der CDU-Fraktion eingebrachten Änderungsantrag zugestimmt und die Erprobungsphase des geplanten Shuttle-Verkehrs „Am Spitzberg“ auf der Karthause bis zum Jahresende 2026 verlängert.

Bereits im Ausschuss für Stadtentwicklung und Mobilität hatte sich eine Mehrheit für eine längere Erprobungsdauer ausgesprochen.

Mit der Entscheidung des Stadtrates wurde dieser Weg nun bestätigt. „Vier Monate wären für eine seriöse Bewertung des Angebots schlicht zu kurz gewesen“, erklärt CDU-Stadtrat Marius Jakob.

„Der Shuttle startet unmittelbar vor den Sommerferien und benötigt Zeit, um sich im Alltag der Menschen zu etablieren. Wer belastbare Erkenntnisse gewinnen möchte, muss dem Angebot auch eine faire Erprobungsphase zugestehen.“ Nach Auffassung der CDU handelt es sich beim Shuttle-Verkehr nicht um ein zusätzliches Komfortangebot, sondern um den Ersatz einer weggefallenen ÖPNV-Anbindung. Die Straße „Am Spitzberg“ ist seit März 2024 für den Busverkehr gesperrt. Ohne diese Sperrung würde der Linienverkehr weiterhin regulär durch das Wohngebiet führen. „Für viele Bürgerinnen und Bürger auf der Karthause geht es nicht um eine zusätzliche Leistung, sondern um die Wiederherstellung einer verlässlichen Anbindung. Deshalb war es wichtig, dem Shuttle-Verkehr eine echte Chance zu geben“, so Marius Jakob. Die CDU begrüßt die Einführung des Shuttle-Verkehrs ausdrücklich. Die verlängerte Erprobungsphase ermöglicht es nun, Nutzung, Taktung und mögliche Optimierungen auf einer belastbaren Grundlage zu bewerten und die weitere Entwicklung sachgerecht zu begleiten. „Der Stadtrat hat sich bewusst dafür entschieden, nicht schon nach wenigen Wochen über Erfolg oder Misserfolg zu urteilen. Das ist ein gutes Signal für die Menschen auf der Karthause“, erklärt der CDU-Fraktionsvorsitzende Stephan Otto abschließend.

Pressemitteilung CDU Koblenz

Stadratsmitglied Marius Jakob Foto: R. Strassen

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