Allgemeine Berichte | 14.06.2026

Mundart-Sänger Daniel Ferber mit neuem Projekt:

Die Neuauflage von „Dau bes Kowelenz“

Daniel Ferber ist zwischenzeitlich überregional bekannt. Mit seiner Hymne „Kowelenz“ landete er bereits vor Jahren einen Überraschungs-Erfolg. Mit der Neuauflage von „Dau bes Kowelenz“ gibt er erneut eine Liebeserklärung an seine Heimatstadt ab.

Koblenz. Das Jahr 2006 ist vielen Koblenzern in guter Erinnerung: nicht nur durch das deutsche „Sommermärchen“, sondern auch durch ein ganz besonderes Projekt. Unter dem Motto „Dau bes Kowelenz“ produzierten Dirk Zimmer und das Café Hahn ein Kultvideo. Der bekannte Koblenzer Mundart-Sänger hat sich dieses Video vor einigen Wochen durch Zufall noch einmal angeschaut. Spontan entstand bei ihm die Idee, das Projekt in moderner Form neu aufzulegen und weiterzudenken.

Passend dazu gibt es auch für Daniel Ferber selbst einen persönlichen Bezug: Im kommenden Dezember jährt sich sein Einstieg in die Koblenzer Mundartmusik zum zehnten Mal. Zwar steht er bereits seit seinem siebten Lebensjahr auf Bühnen und macht Musik, doch genau vor zehn Jahren begann er damit, bewusst in Koblenzer Mundart zu arbeiten und damit auch erste größere Erfolge zu feiern. Damit fallen das Jubiläum des Projekts und sein eigenes musikalisches Jubiläum zeitlich eng zusammen.

Dem „Kowelenzer Jung“ ging es nicht nur um eine reine Neuauflage, sondern auch um eine neue Interpretation von Heimat, Humor und dem Zusammenhalt in Koblenz. „Gerade in der heutigen Zeit ist es mir wichtig, mit einem Augenzwinkern über unsere Stadt zu sprechen. Ich möchte mit meinen Unterstützern zeigen, was Koblenz im Kern ausmacht – und das sind vor allem die Menschen“, so Daniel Ferber.

<span class=“\“ImTitle\““>Ziel und Beteiligte des Community-Projekts<span class=“\“ImTitle\““> Ziel des Projekts war es, Koblenzerinnen und Koblenzer aus vielen verschiedenen Bereichen zusammenzubringen und die Vielfalt der Stadt sichtbar zu machen – von Kultur und Sport über Karneval bis hin zu Gastronomie, Unternehmertum und öffentlichen Einrichtungen.

Mit dabei sind unter anderem Marc Holzheimer, Nicolette Fountaris, Christian Ferber, Manfred Gniffke, Dörthe Dutt, Andreas Münch, Christian Krey, Dietmar Stefan, Monika Retzmann und Rainer Zufall. Besonders dankbar ist Daniel Ferber auch der städtischen Feuerwehr und der Polizei Koblenz. Dazu kommen weitere Koblenzer Persönlichkeiten und Mitwirkende aus der Region.

„Mir war es wichtig, dass wirklich viele Bereiche der Stadt dabei sind: Sport, Kultur, Karneval, Wirtschaft und auch die öffentlichen Institutionen. Koblenz lebt genau von dieser Mischung“, so der Mundart-Sänger. Das Video ist ein modernes Social-Media-Projekt und seit einigen Tagen auf allen bekannten Plattformen abrufbar.

„Am Ende geht es mir vor allem darum, dass man noch einmal merkt, dass Koblenz nicht nur aus Straßen und Häusern besteht. Es sind die Menschen, die diese Stadt besonders machen. Und genau diese Vielfalt, dieser Humor und dieses Miteinander machen Koblenz für mich aus. Ich finde es einfach schön, dass wir hier oft auch über uns selbst lachen können. Genau das wollte ich mit dem Projekt zeigen“, so Daniel Ferber. Es handelt sich sozusagen um eine kleine Liebeserklärung an die Rhein-Mosel-Stadt.</span></span>

Weitere Themen

Daniel Ferber ist zwischenzeitlich überregional bekannt. Mit seiner Hymne „Kowelenz“ landete er bereits vor Jahren einen Überraschungs-Erfolg. Mit der Neuauflage von „Dau bes Kowelenz“ gibt er erneut eine Liebeserklärung an seine Heimatstadt ab. Foto: Christian Ferber

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Bildergalerien
Rund ums Haus Daueranzeige
Stellenanzeige kaufmännische Sachbearbeitung
Stellenanzeige
Angebotsanzeige (Juni)
Tank leer?
Anzeigensponsoring Sommerbunt - o.B.
Weinblütenfest in Mayschoß
Empfohlene Artikel
222

Horchheim. Der Spielmannszug der TUS Horchheim war an der Horchheimer Kirmes mehrfach zu hören. Am Freitagabend ging es los. Während die Feuerwehr und die Kirmesgesellschaft den Baum mit dem legendären roten Porsche aus dem Wald zog, warteten wir, bei einem Umtrunk , da wo in Horchheim keine Mauer mehr steht,(vielen Dank nochmal ) in der Alten Heerstraße auf unseren ersten Einsatz.

Weiterlesen

Auf einer Trassenlänge von rund 200 Metern wurden die neuen Leitungen verlegt.
202

Koblenz. Mit einer umfassenden Modernisierung ihres Gasnetzes im Koblenzer Stadtteil Horchheim investiert die Unternehmensgruppe Energieversorgung Mittelrhein (evm-Gruppe) gezielt in eine zukunftssichere Infrastruktur. Im Zuge der Baumaßnahme, die erst Ende Januar begann, wurden unter anderem rund 200 Meter Gasversorgungsleitung, 50 Meter Gashochdruckleitung sowie eine neue Gashochdruckregelstation erneuert.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Ullrich Remus stellt alle Facetten der Ehrenbreitsteiner Kultur in seinem Outfit dar. Foto: SCH
691

Ehrenbreitsteiner Kulturtage

Großes Programm über drei Tage

Koblenz. Ehrenbreitstein hat seine eigene Kultur! Hier befindet sich, wie nirgendwo anders in Koblenz, auf kleinstem Raum Klein- und Handwerkskunst, Musik, Offline-Kunst und Galerien in den Straßen, Gassen und Häusern des rechtsrheinischen Stadtteils unterhalb der Festung und rund um den Kapuzinerplatz. In diesem Jahr bietet die Bürgergruppe, der Ortsring Ehrenbreitstein, wieder großes Programm über drei Tage.

Weiterlesen

Das Foto zeigt das Ensemble „kleine Bühne“.(v.l.n.r. 1. Reihe: Oscar Neuman, Ole Neumann, Stephanie Neumann2. Reihe: Karim Kirner, Stefanie Käufler, Cecylia Darda, Martina Bouhs, Bettina Kurscheid, Elfi Rüd, Jutta Flink, Walther Heling, Hannelore Busch, Olga Steinke)
495

Bad Breisig. Die Theatergruppe „kleine Bühne“ bringt den beliebten Klassiker „Der Zauberer von Oz“ von L. Frank Baum als Familienstück open air am letzten Juni-Wochenende im Kurpark der ThermalQuellenstadt auf die Bühne. Die Inszenierung wird im Biergarten Barth im Kurpark aufgeführt und verspricht ein fantasievolles Theatererlebnis für die ganze Familie.

Von Rolf HENZGEN aus Bad Breisig

Weiterlesen

es ist angerichtet: faires Frühstück am 20. Juni 2026
935

Andernach. Die Stadt Andernach engagiert sich aktiv für den fairen Handel und beteiligte sich in diesem Jahr an der Fairtrade-Kampagne „Faires Frühstück“ von Fairtrade Deutschland. Dazu findet am Samstag, 20. Juni, von 10 bis 12 Uhr vor dem historischen Rathaus im Herzen der Altstadt das öffentliche faire Frühstück statt.

Von Hans-Georg Hansen aus Andernach

Weiterlesen