Lokalsport | 24.05.2013

TuS Horchheim: Handball

„Die Zukunft steht fest im Fokus“

Die Handballer des TuS Horchheim.

Horchheim. Die Saison der Handballer des TuS Horchheim ist zu Ende: Die erste Herrenmannschaft bleibt hinter den eigenen Erwartungen zurück und belegt lediglich den siebten Tabellenplatz in der Verbandsliga. „Am Ende der Saison haben wir deutlich zugelegt und nichts mehr mit dem Abstieg zu tun gehabt“, beschreibt Spielertrainer Klepzig den Saisonabschluss. Ein Grund dafür war die etwas entspanntere Kadersituation gegen Spielzeitende. Gerade das Verletzungspech und die berufliche Situation der Spieler, mit zeitweise sieben fehlenden Stammkräften, hatten die Blauhemden vor eine große Aufgabe gestellt.

Positiveres gibt es aus Reihen der Jugend zu vermelden. Die „Wilden Hoschemer“ Jugendspieler genießen weiterhin einen stetigen Zuwachs sowie zunehmendes ehrenamtliches Engagement. Neben zwei Jugendteams ist eine Ballspielgruppe etabliert, welche den Nachwuchs an das Spielen mit dem Ball heranführt. Neben den sportlichen Turnieren in eigener Halle wurden soziale Aktionen für die Kinder bereitgestellt, um dem Nachwuchs ein Zuhause neben dem rein Sportlichen zu generieren. Die Damen der Abteilung werden in der neuen Spielzeit am Spielbetrieb gemeldet. In einigen Testspielen konnten die Damen bereits Erfolgserlebnisse sammeln. Grundstein sind neben den ehemaligen Neuanfängerinnen aus Horchheim einige Neuzugänge, welche sich der Handballgemeinschaft angeschlossen haben. Der neuste Baustein für die Zukunft stellt die Umstrukturierung der zweiten Herrenmannschaft dar. „Wir möchten junge Spieler an die erste Mannschaft heranführen und ihnen zusätzliche Spielpraxis bieten“, beschreibt Klepzig die Philosophie hinter dem Schritt.

Mit der „neuen“ Spielregelung, welche seit der vergangenen Spielzeit in Kraft ist, können Spieler unter 21 Jahren sich in Seniorenteams nicht festspielen und zwischen den Teams wechseln. Das Training und die Spielkonzeptionen werden an das Spielsystem der „Ersten“ angepasst, sodass ein reibungsloser Übergang stattfinden kann. Ebenso wird eine positionsspezifische Trainingseinheit zwischen der ersten und zweiten Mannschaft eingeführt, um individueller auf die Spieler und die Erfordernisse eingehen zu können. Trainer des „Juniorteams“ wird Matthias Lorenz, der als Auswahltrainer des Handballverband Rheinlands auch im Rahmen des Jugendkonzepts der TuS tätig werden soll und somit als Bindeglied zwischen Junioren und Senioren fungiert. Der Umbruch zu einer verjüngten, leistungsorientierteren Mannschaft soll jedoch nicht zu abrupt geschehen, sondern in den nächsten beiden Spielzeiten fokussiert werden. „Einige Jugendspieler kommen nicht direkt in der ersten Seniorenmannschaft unter und verlieren die Bindung zum Handball“, heißt es aus Reihen der Verantwortlichen. Diesen soll mit dem Konzept eine Chance, sowie Förderungsmöglichkeiten eröffnet werden.

Personell gibt es auch Änderungen bei der ersten Herrenmannschaft. Neben zwei jungen talentierten Spielern, welche durch das Juniorteam profitieren sollen, werden mit Christian Gläser (TuS Weibern) und dem ehemaligen Regionalliga-Torhüter Markus Dalibor (ehemals TV Vallendar) zwei erfahrene Akteure zu den Blauhemden stoßen. Das Team verlassen werden Andreas Offermann und Raphael Orth, der zurück in seine Heimat nach Hamburg kehrt. Interessierte an dem Juniorteam sowie an einem Engagement in der Verbandsliga können gerne an den Verein herantreten (handball@tus-horchheim.de).

Die Handballer des TuS Horchheim.

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • Sandra Sattler: Der Zustand der L330 zwischen. Nassau und Zimmerschied ist eine absolute Katastrophe- und das nicht erst seit gestern! Wir sind wohnhaft in Hömberg und werden seit vielen Jahren mit diversen Ausreden vom LBM vertröstet.
  • Janek: Wer die Strecke kennt, kann sich den Grund bereits denken … Der Straßenzustand ist dort so schlecht, dass er besonders für Motorradfahrer ein ernstzunehmendes Sicherheitsrisiko darstellt. Dem verunglückten...
  • Siegfried Kowallek: Verwunderlich ist weiterhin, dass die SPD der Neuwieder CDU vorhält, gegen den Unvereinbarkeitsbeschluss der Christdemokraten in Bund und Land im Hinblick auf die Partei Die Linke zu verstoßen. In insgesamt...
  • Siegfried Kowallek: Die Nennung von BSW und der Partei Die Linke im selben Kontext ist sachlich nicht gerechtfertigt und damit unredlich. Prominentester linker Befürworter deutscher Waffenlieferungen an die Ukraine ist Bodo...
  • Beatrix Biskup: Ich habe Bibliotheken immer geliebt und ich freue mich über jeden Schritt den die Stadtbibliothek in Richtung Zukunft geht und über jede Veranstaltung die diese durchführen würde.
Dauerauftrag
Dauerauftrag 2026
Imageanzeige
Mülltonnen -Reinigung, bis auf Widerruf
Rund ums Haus
Anlagenmechaniker
First Friday Anzeige März
Stellenanzeige Kita
Vorabrechnung, Nr. AF2025.000354.0, April 2026
Empfohlene Artikel
Weitere Artikel
Die ADAC RAVENOL 24h Nürburgring erfahren in diesem Jahr einen spektakulären Andrang.Foto: Gruppe C Photography
13

Transparenz statt Taktikspielchen: 24h-Reglement sorgt für Ausgleich

Hoher Aufwand für hohe Chancengleichheit

Nürburgring. Die ADAC RAVENOL 24h Nürburgring erfahren in diesem Jahr einen spektakulären Andrang. Nicht nur Fans aus der ganzen Welt wollen bei dem legendären Langstreckenrennen vor Ort sein, sondern auch immer mehr internationale Teams. Die hohe Nachfrage sorgt auch für eine große Herstellervielfalt: Mit Aston Martin, Audi, BMW, Ferrari, Ford, Lamborghini, McLaren, Mercedes-AMG und Porsche werden voraussichtlich neun verschiedene Marken alleine in der Top-Klasse SP9 vertreten sein.

Weiterlesen

Mit dem Tod des Schauspielers Mario Adorf trauert die Stadt um einen ihrer Ehrenbürger.
104

Oberbürgermeister Dirk Meid zum Tod des Schauspielers Mario Adorf

Die Stadt Mayen trauert um ihren Ehrenbürger Mario Adorf

Mayen. Mit seinem Tod verliert unsere Stadt eine der bedeutendsten Persönlichkeiten, die Mayen hervorgebracht hat. Mario Adorf, geboren 1930 in Zürich und aufgewachsen in Mayen, hat von hier aus seinen Weg in eine außergewöhnliche internationale Karriere als Schauspieler gefunden. Trotz seines weltweiten Erfolges ist er seiner Heimatstadt stets eng verbunden geblieben.

Weiterlesen

Monatliche Anzeige
Imageanzeige
Wir helfen im Trauerfall
Alles rund ums Haus
Oster-Anzeige
Doppelseite PR/Anzeigen
Titel
Schulze Klima -Image
Tag der offenen Tür
SB Standesamt
Anzeigenauftrag FMP-1P9L0-AD-351131
Stellenanzeige Personalreferent/in
Stellenanzeige
Wohnträume
Titelanzeige Nissan  114/1407895/2454617/4746681
Anzeige Tag der offenen Tür am Zeiberberg