Allgemeine Berichte | 19.08.2026, 17:04 Uhr

Toilettensituation in der Altstadt

Differenzierte Betrachtungsweise lohnt sich immer

Toilette am Rathaus.
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Koblenz. Zurecht haben sich zuletzt erneut Anwohner des Moselufers an die Öffentlichkeit gewandt, um auf das Problem zu geringer Toilettenangebote und das daraus resultierenden „Wildpinkeln“ hinzuweisen.

Ein Thema, dass von der Bürgerinitiative „Unsere Altstadt“ schon seit Jahren angesprochen und lösungsorientiert eingefordert wird.

Die Stellungnahme der Stadt: „der Bedarf an öffentlichen Toiletten wird durch die Stadt fortlaufend geprüft“ und es gibt „insgesamt 10 öffentliche WC-Anlagen im Stadtgebiet“ ist richtig und falsch zugleich.

Ja, im Forum, im Rathaus, am Görresplatz, am Plan, in der Fischelpassage, im Infrastrukturgebäude am Peter-Altmaier-Ufer, am Konrad-Adenauer-Ufer, am Bahnhofsvorplatz und jetzt neu am Kurfürstlichen Schloss stehen öffentliche Toiletten zu Verfügung. Die Hinweise auf die Toiletten am Bahnhofvorplatz und auf dem Bleidenberg (auf der Festung) sind der Vollständigkeit halber anzuführen, für Besucher der Alt- und Innenstadt aber uninteressant. Das Problem sind auch die Öffnungszeiten. Die Sanitären Anlagen am Plan schließen um 20 Uhr, die Toilettenmöglichkeiten am Willi-Hörter-Platz sind nur im Rahmen der Rathausöffnung zugänglich usw. Einzig der Görresplatz und die Anlage am Schloss bietet eine ständige Nutzung an. Dies ist für die zahlreichen Gäste der Altstadt und für ein „Großstädtchen“ einfach zu wenig.

Hier ist schnellstmögliche Nachjustierung dringlich! Die Verantwortlichen der Stadt müssten auch das endlich zur Chefsache erklären und sich nicht hinter „fortlaufender Prüfung“ und vermeindlichen zehn Toilettenmöglichkeiten verstecken. Vielleicht bringen die derzeit laufenden Gespräch mit Sanifair eine Lösung. Leerstände (wie in Bonn genutzt) oder Liegenschaften in öffentlicher Hand gibt es in Koblenz genügend.

Pressemitteilung Bürgerinitiative „Unsere Altstadt“

Toilette am Plan.

Toilette am Plan. Foto: Privat

Toilette am Rathaus. Foto: Privat

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