Allgemeine Berichte | 19.11.2014

Heinz Gries-Stiftung spendete 10.000 Euro an das ambulante Kinderhospiz in Koblenz

Ein großartiges Engagement

Der Stiftungsrat der Heinz Greis-Stiftung überreichte gerne den Spendenscheck in Höhe von 10.00 Euro persönlich (v.l.): Katja Masendorf (Betreuerin im Kinderhospiz), Gisela Textor (Geschäftsführerin des Koblenzer Hospizverein), Sabine Liebsch (Stiftungsratsmitglied), Peter Gries (Stiftungsratmitglied) und Georg Grabkowsky (Stiftungsratsvorsitzender).US

Koblenz. Die Heinz Gries-Stiftung setzte ihren Einsatz für soziale Einrichtungen und gemeinnützige Projekte in der Region fort. Jetzt erhielt das ambulante Kinderhospiz Koblenz eine Spende in Höhe von 10.000 Euro. Der Stiftungsrat überreichte den symbolischen Scheck an Gisela Textor, Geschäftsführerin des Koblenzer Hospizverein und Katja Masendorf, Betreuerin im Kinderhospiz. Mit anwesend waren Peter Gries, Sabine Liebsch, Susanne Gries und Georg Grabkowsky von der Heinz Gries-Stiftung, die im Anschluss an die Übergabe noch in einem netten Gespräch zusammen saßen. Denn Peter Gries zeigte sich mit viel Respekt für die Arbeit im Kinderhospiz. Das Geld der Stiftung soll auf vielfältige Weise eingesetzt werden. Neben der Ausbildung von ehrenamtlichen Kräften für die Begleitung der Kinder und ihrer Angehörigen sollen Renovierungsarbeiten im Gruppenraum des Hospizes finanziert werden. Außerdem werden Familientage und Entlastungen für die Familien bezahlt sowie Trauerangebote für Kinder und Jugendliche ermöglicht.

Ein lebenswertes Leben führen

Das Kinderhospiz hat es sich zur Aufgabe gemacht, Familien psychosozial zu unterstützen, in denen ein Kind aufgrund einer unheilbaren Erkrankung oder Behinderung eine begrenzte Lebenserwartung hat. Das Angebot beginnt bei der Diagnose und wird auf Wunsch bis über den Tod hinaus fortgesetzt. Die Einrichtung möchte mit ihrer Arbeit ermöglichen, dass Kinder bis zuletzt ein für sie lebenswertes Leben führen können und zu Hause, in der ihnen vertrauten Umgebung, sterben können. Da auch die Familien der betroffenen Kinder unter dieser extremen Situation leiden, ist das Hospiz auch für sie da - in Form professioneller Betreuung oder durch finanzielle Hilfen.

Gutes für andere tun

Die Heinz Gries-Stiftung wurde im Jahr 2005 von Heinz Gries ins Leben gerufen. Der heute 79-jährige Unternehmer übernahm 1967 in dritter Generation den in Familienhand geführten Süß- und Salzgebäckhersteller Griesson - de Beukelaer. „Ich habe im Leben viel Gutes erfahren und möchte davon etwas zurückgeben“, erläuterte Heinz Greis sein Stiftungsmotiv. Die Stiftung stellt Mittel zur Förderung von gemeinnützigen Projekten im Bereich der Bildung, Erziehung, Kultur, Kinder-, Jugend-, Altenhilfe sowie sozialen und kirchlichen Zwecken bereit. Seit ihrer Gründung hat die Stiftung mit über 100.000 Euro Projekte in der Region Mayen-Koblenz gefördert. Die Übergabe der Spende fand im Hause der Kinderhospiz im so genannten „Glückraum“ statt - wenn das mal kein passender Name ist.

Der Stiftungsrat der Heinz Greis-Stiftung überreichte gerne den Spendenscheck in Höhe von 10.00 Euro persönlich (v.l.): Katja Masendorf (Betreuerin im Kinderhospiz), Gisela Textor (Geschäftsführerin des Koblenzer Hospizverein), Sabine Liebsch (Stiftungsratsmitglied), Peter Gries (Stiftungsratmitglied) und Georg Grabkowsky (Stiftungsratsvorsitzender).Foto: US

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