Politik | 30.01.2014

Zwei Fragen an den Oberbürgermeister

Fünfziger-Grenze übersprungen

JoHo-Schängel-Stiftung hat in vier Jahren über fünfzig Projekte gefördert

Blick aktuell: Dieser Tage fand eine Vorstandssitzung der JoHo-Schängel-Stiftung statt. Was gibt es Neues von der Stiftung zu berichten?

Prof. Dr. Hofmann-Göttig:

Wie in den vergangenen Jahren auch, haben wir uns innerhalb des Stiftungsvorstandes Gedanken darüber gemacht, welche Projekte wir in diesem Jahr finanziell unterstützen. Zweck der im Dezember 2010 gegründeten JoHo-Schängel-Stiftung ist ja die Förderung von Projekten in Koblenz auf den Gebieten Wissenschaft und Forschung, Bildung und Erziehung, Kunst und Kultur, Umwelt, Jugend- und Altenhilfe, des öffentlichen Gesundheitswesens und des Sports. Auf dieser Grundlage gibt es selbstverständlich eine Reihe von förderwürdigen Projekten. Wir haben es bislang bei der Stiftung so gehandhabt, dass wir die jährliche Gesamtfördersumme auf möglichst viele Empfänger verteilt haben. Das erscheint für unsere Stiftung die individuell sinnvollere Lösung zu sein, als den ganzen Topf an wenige Projekte zu geben. Und auch in 2014 werden wir dieser bisherigen Linie treu bleiben und haben uns auf rund ein Dutzend Empfänger geeinigt, welche wir mit insgesamt etwa 8.000 Euro in ihrem ehrenamtlichen Wirken unterstützen möchten. Fest steht ebenfalls schon der Termin der Übergabe der Förderungen 2014. Diese wird am 8. Mai in der Geschäftsstelle der JoHo-Schängel-Stiftung, dem Steuerberaterbüro Künster, in der Mainzer Straße, stattfinden. Die ausgewählten Empfänger unserer Förderungen werden wir bald benachrichtigen.

Blick aktuell: Das runde Dutzend aus diesem Jahr hinzugenommen, gingen bzw. gehen Förderungen der JoHo-Schängel-Stiftung in vier Jahren somit an über fünfzig Projekte. Woher kommen die vielen Fördervorschläge?

Prof.Dr. Hofmann-Göttig:

Das ist richtig, mit den diesjährigen Projekten überwinden wir die Fünfziger-Grenze. 2011 hat die Stiftung neun Projekte mit 6.000 Euro unterstützt, 2012 gab es 10.600 Euro für dreizehn Projekte und 2013 hatten wir 7.610 Euro auf siebzehn Förderungen verteilt. Das ein oder andere Projekt wendet sich bezüglich des Wunsches auf Unterstützung gezielt an die Stiftung. Viel häufiger aber kommen die Vorschläge von den Vorstandsmitgliedern und mir als Stiftungsvorsitzenden. Ich habe als Oberbürgermeister sehr häufig Kontakt mit einer großen Zahl an Vereinen, Organisationen, Verbänden und anderen ehrenamtlich engagierten Personen. Da merkt man ja recht schnell, wo ein paar Euro mehr besonders gut tun würden. Auch meine Vorstandskollegen Manfred Graulich und Joachim Deboeser, meine Ehefrau Dr. Christiane E. Herzog, sowie unsere Tochter Kira, sind sehr weitreichend in Koblenz vernetzt und haben gute Vorschläge hinsichtlich zu fördernder Projekte parat. Ich denke, dass wir auch für dieses Jahr wieder eine sehr bunte Mischung vielseitiger Fördermittelempfänger zusammengestellt haben - mehr wird aber noch nicht verraten.

Weitere Infos unter:

www.Hofmann-goettig.de

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