-Anzeige- Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungsgesellschaft feierte mit über 200 Gästen das 60-jährige Bestehen
„Heute ist ein Festtag für DORNBACH und natürlich auch ein Festtag für Koblenz“
Koblenz. Mit über 200 Gästen aus Politik und Wirtschaft hat die Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungsgesellschaft DORNBACH GmbH aus Koblenz die Einweihung ihres neuen Bürohauses in der Anton-Jordan-Straße 1 im Dienstleistungszentrum-, Gewerbe- und Technologiepark Bubenheim B9 und gleichzeitig ihr 60-jähriges Bestehen gefeiert.
Nach einem Sektempfang im dritten Obergeschoss und einer kurzen Begrüßung durch einen der Geschäftsführenden Gesellschafter, Diplom-Volkswirt Wolfgang Küster, hielt der in Terminnot befindliche Koblenzer Oberbürgermeister Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig seine sehr amüsante und süffisante Eröffnungsrede, bei der er die Lacher immer wieder auf seiner Seite hatte. „Ich war schon bei der Grundsteinlegung dabei, damals habe ich noch viele Sorgenfalten ausmachen können“, erinnerte sich das Stadtoberhaupt. „Heute sehe ich nur freudige Gesichter. Es ist schon großartig, was hier entstanden ist, wenn ich bedenke, wie es hier noch vor ein paar Jahren ausgesehen hat. Der Wirtschaftsstandort Koblenz hat sich positiv entwickelt - und vor allem haben die DORNBACH-Mitarbeiter hervorragende Einkaufsmöglichkeiten um sich herum. Und wer einmal Eigentum hat in Koblenz, der geht auch nicht mehr weg.“ In der Stadt am Deutschen Eck, die mittlerweile 110.500 Einwohner bei steigender Tendenz habe, werde ja nicht mehr nach Christus, sondern nur noch nach der BUGA gerechnet. „Und drei Jahre nach der BUGA“, so Hofmann-Göttig weiter, „ist in Sachen Wohnraumbeschaffung einiges und in Sachen Wirtschaftsberatung viel zu tun. Heute ist ein Festtag für DORNBACH und natürlich auch ein Festtag für Koblenz.“
Amüsante Worte
Nach einem Auftritt der Jazzcombo des Landesmusikgymnasiums Rheinland-Pfalz aus Montabaur, die für den musikalischen Rahmen während des Festakts sorgte, griff Küster die amüsanten Worte des Oberbürgermeisters auf und entgegnete Hofmann-Göttig, der schon fast auf dem Weg zum nächsten Termin war: „Wenn sie gehen wollen, gehen sie. Wir nehmen es ihnen nicht übel, wenn sie sich davonschleichen.“ Der Diplom-Volkswirt widerlegte damit mit großem Charme das Vorurteil, „dass wir hier einen trockenen Beruf ausüben“. Ernst wurde Küster erst wieder, als er die DORNBACH- Geschichte Revue passieren ließ. 1954 sei durch den Gewinn der Fußball-WM der zündende Funke für das Wirtschaftswachstum übergesprungen. Dabei dürfe nicht vergessen werden, dass Dr. Eike Dornbach senior, der aus einer alteingesessenen Koblenzer Familie stammte, die Firma schon am 4. März 1954 gründete, also wenige Monate vor dem Titelgewinn in der Schweiz.
Als junger Mann hatte Dornbach auf dem Weg zur Arbeit viel Zeit, seinen Gedanken nachzuhängen, denn er radelte zu Beginn der fünfziger Jahre täglich zu einer Steuerberaterkanzlei nach Neuwied. Ob ihm auf seinen täglichen Fahrradtouren die Idee kam, sich selbstständig zu machen, ist nicht überliefert. Fakt ist: Damit war der Grundstein für eine erstaunliche Erfolgsgeschichte gelegt. Die Praxis zog um in die Gymnasialstraße und später in die Viktoriastraße. Hier wurde sie 1970 umgewandelt in eine Kommanditgesellschaft. Gesellschafter waren Dr. Eike Dornbach senior, Dr. Rudolf Rüssel und Dietrich Homuth. Zum Jahresbeginn 1977 trat Dr. Eike Dornbach junior als persönlich haftender Gesellschafter ein. Als die Firma 1981 in den Markenbildchenweg umzog, hatte sie bereits 60 Mitarbeiter. Weiterer Gesellschafter war jetzt Rainer Schenkel. Sechs Jahre später, also 33 Jahre nach der Gründung der Einzelpraxis, schied Dr. Eike Dornbach senior aus der Firma aus. Im Januar 1992 zog die Gesellschaft mit 102 Mitarbeitern in die neuen Geschäftsräume in der Koblenzer Straße 201. Mit der deutschen Einheit folgte 1991 die Ausweitung in den Osten mit dem ersten Standort Dessau. 1998 wurde in der Rhein-Main-Region der Standort Bad Homburg gegründet. Es folgten Frankfurt, Mainz und Darmstadt. Heutzutage sind es 17 Standorte über das ganze Bundesgebiet verteilt. Im Jahr 2006 sorgten 210 Mitarbeiter für 22 Millionen Euro Umsatz, acht Jahre später waren 347 Mitarbeiter für 35 Millionen Euro Umsatz verantwortlich. „Und nebenbei bemerkt“, schloss Küster den Kreis, „sind wir 2014 wieder Fußball-Weltmeister geworden. Wir sind stolz auf diese Zahlen und werden mit Sicherheit die Nachteile der sogenannten Provinz ausgleichen. Ich glaube, dass wir es schaffen, das Unternehmen unternehmerisch weiterzuentwickeln. Wir sind für die Zukunft gewappnet. Der persönliche Kontakt zu den Kunden ist uns am wichtigsten. Wir waren bodenständig und werden es auch in der Zukunft immer sein. Ihr Besuch heute spornt uns an, und vielleicht gibt es auch in zehn, 20 oder 30 Jahren wieder was zu feiern.“ Zum Abschluss richtete auch Architekt Günter Seelbach einige Worte an die Gäste. Im September 2012 habe es die erste Besprechung gegeben, im Frühjahr 2013 sei die Baugenehmigung beantragt worden. Baubeginn war dann im Juli des vergangenen Jahres. „Und ich muss sagen“, so Seelbach, „alles ist auf den Punkt gelungen. Der milde Winter hat uns sicherlich geholfen. Die Tatsache, dass wir nur um zwei Prozent von den im Jahr 2012 prognostizierten Kosten abweichen, macht mich besonders stolz.“ Sorgen hätten bei ihm zwischenzeitlich nur die 65 Kilometer Kabel hervorgerufen. „Aber heute gehen die Rollläden hoch und das Licht an. Das ist die Hauptsache.“ Und bei der DORNBACH GmbH werden die Lichter sicherlich auch in den nächsten 60 Jahren nicht ausgehen.
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