Politik | 18.08.2015

UNICEF-Gruppe in Koblenz

Jedes Kind hat das Recht auf eine Kindheit

Anschluss an den „Königsteiner Appell für Flüchtlingskinder in Deutschland“

Koblenz. Jedes Kind hat das Recht auf eine Kindheit - doch Flüchtlingskindern wird dieses Recht oft vorenthalten. Die UNICEF-Arbeitsgruppe in Koblenz schließt sich deshalb dem „Königsteiner Appell“ des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen in Deutschland an. „Kinder leiden am härtesten unter den Folgen von Krieg, Gewalt und dem Verlust ihrer Heimat“, sagt Elvira Gök, Leiterin der ehrenamtlichen UNICEF-Gruppe Koblenz. „Seit Anfang dieses Jahres sind zehntausende Flüchtlingskinder nach Deutschland gekommen. Wir möchten mit dem Appell ein Zeichen setzen, damit sie positiv aufgenommen werden.“ Aktuell erlebt man eine der schlimmsten Phasen von Konflikten seit dem Ende des zweiten Weltkrieges. Weltweit wachsen laut dem heute veröffentlichten UNICEF-Report 2015 rund 230 Millionen Kinder in Kriegs- und Krisengebieten auf. 2014 war ein Jahr der furchtbaren Konflikte, Krisen und Katastrophen. Syrien, Nordirak, Südsudan, Ukraine - allein in den besonders krisengeschüttelten Gebieten der Erde waren über 15 Millionen Kinder von extremer Gewalt und Vertreibung betroffen. Das sind mehr Kinder als in Deutschland leben. Der „Königsteiner Appell“ für Flüchtlingskinder erwuchs aus einem bundesweiten Treffen der ehrenamtlichen Gruppen von UNICEF in Königstein. Die Unterzeichner möchten damit die Solidarität und Hilfsbereitschaft für Flüchtlingskinder in Deutschland stärken - ganz gleich, ob die Kinder vorübergehend oder dauerhaft hier leben. „Ein gutes Miteinander ist eine Chance für die Flüchtlingskinder - und für Deutschland“, heißt es in dem Aufruf, der von über 200 ehrenamtlichen UNICEF-Gruppen und JuniorTeams, den Mitgliedern des ehrenamtlichen Vorstands und des Komitees sowie den hauptamtlichen Mitarbeitern von UNICEF Deutschland getragen wird. Darin heißt es:

Jeder Einzelne kann sich engagieren und dazu beitragen, dass Flüchtlingskinder positiv aufgenommen werden.

Jede Kommune muss ihre sofortige und umfassende Verantwortung für Flüchtlingskinder anerkennen und unkompliziert Zugang zu Bildung und medizinischer Versorgung sicherstellen. Dafür brauchen die Kommunen Unterstützung.

Die Bundesregierung muss Vorurteilen und Ängsten in Deutschland entgegenwirken und sich auf europäischer Ebene für den Schutz von Flüchtlingskindern einsetzen.

UNICEF versorgt Kinder in Krisengebieten wie Syrien und seinen Nachbarländern, im Südsudan oder in Jemen mit sauberem Wasser und medizinischer Hilfe, richtet Notschulen ein und organisiert Schutzprogramme gegen Ausbeutung und Missbrauch. Weitere Informationen zur Hilfe von Flüchtlingskindern und den Aktivitäten der ehrenamtlichen UNICEF-Gruppen finden sich auch im UNICEF-Geschäftsbericht unter www.unicef.de/gb2014. UNICEF-Arbeitsgruppe Koblenz

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