Politik | 21.10.2026, 22:14 Uhr

Fahrradfreundliches Koblenz

Junge Grüne ziehen Bilanz und fordern Verbesserungen für eine sichere, klimafreundliche Mobilität

Fynn Ladda (Sprecher GRÜNE JUGEND Koblenz-Mittelrhein)
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Koblenz. Mehr Fahrradabstellanlagen, fahrradfreundlichere Einbahnstraßen und eine stärkere Berücksichtigung des Radverkehrs bei der Verkehrsplanung: In Koblenz hat sich bereits einiges getan. Für die GRÜNE JUGEND Koblenz-Mittelrhein ist klar, dass die Koblenzer Entwicklung hin zu einer fahrradfreundlicheren Stadt noch lange nicht abgeschlossen ist. Mit dem im Juni beschlossenen Antrag „Koblenz weiter zur Fahrradstadt entwickeln“ hat die Jugendorganisation der GRÜNEN konkrete Vorschläge vorgelegt, wie der Radverkehr in der Stadt weiter gestärkt werden kann.

„Koblenz hat in den vergangenen Jahren gezeigt, dass Verbesserungen für den Radverkehr möglich sind. Den Weg müssen wir konsequent weitergehen. Radfahren im Alltag bedeutet gerechtere und damit auch klimafreundliche Mobilität für alle. Für mich ist die Umgestaltung einer alten, auf das Auto ausgerichteten Verkehrsinfrastruktur alternativlos. Natürlich werden Autos auch weiterhin wichtig in und für Koblenz sein, aber halt eben nicht weiter ungleich wichtiger als andere Verkehrsformen“, erklärt Fynn Ladda, Sprecher der GRÜNE JUGEND Koblenz-Mittelrhein.

Zu den zentralen Forderungen des GRÜNEN Nachwuchses aus Koblenz gehören die Verbesserung bestehender Fahrradstraßen, mehr Rücksichtnahme im Straßenverkehr sowie die bessere Berücksichtigung von Radfahrenden bei der Verkehrsplanung. Auch sogenannte Grünpfeile für den Radverkehr, die das Rechtsabbiegen bei Rot unter bestimmten Voraussetzungen erlauben, sollen stärker genutzt werden. Darüber hinaus setzt sich die GRÜNE JUGEND für mehr Fahrradstraßen und einen autofreien Sonntag ein, an dem die Menschen ihre Stadt aus einer anderen Perspektive erleben können.

„Fahrradstadt bedeutet mehr als einzelne Fahrradwege oder Abstellanlagen. Es geht um eine Verkehrspolitik, die Menschen jeden Alters eine sichere und selbstbestimmte Mobilität ermöglicht“, betont Luna-Mariella Müller, Sprecherin der Koblenzer GRÜNEN JUGEND.

Die Jugendorganisation hebt das Engagement von (GRÜNEN) Akteur*innen in Stadt, Land und Bund hervor, die sich unermüdlich für bessere Bedingungen für Radfahrende einsetzen. Die GRÜNE JUGEND Koblenz-Mittelrhein möchte deshalb auch die öffentliche Diskussion darüber stärken, wie sich der Radverkehr in Koblenz weiterentwickeln lässt. Über soziale Medien lädt sie Bürger*innen dazu ein, ihre Ideen und Prioritäten einzubringen: Welche Maßnahmen fehlen noch? Wo gibt es unsichere Stellen? Und was würde den Umstieg aufs Fahrrad im Alltag erleichtern?

„Wir wollen nicht nur darüber reden, was in Koblenz bereits erreicht wurde, sondern auch darüber, was als Nächstes passieren muss. Eine fahrradfreundliche Stadt entsteht nicht von allein, sie braucht politische Entscheidungen, konkrete Maßnahmen und die Beteiligung der Menschen vor Ort“, betont das jung-grüne Sprecher*innenteam aus Koblenz.

In diesem Rahmen findet auch eine Fahrradtour am Samstag, den 24.10. statt. Treffpunkt ist um 10 Uhr am Schenkendorfplatz. Eingeladen sind alle Interessierten, die gemeinsam Verkehrsstellen abfahren möchten, die für Radfahrende noch verbessert werden müssen.

Luna-Mariella Müller (Sprecherin GRÜNE JUGEND Koblenz-Mittelrhein)

Luna-Mariella Müller (Sprecherin GRÜNE JUGEND Koblenz-Mittelrhein) Foto: Daniel Kondratiuk

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Fynn Ladda (Sprecher GRÜNE JUGEND Koblenz-Mittelrhein) Foto: privat

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