Austausch zu Arbeitsbedingungen im Strafvollzug
Justizvollzug in Rheinland-Pfalz: Personal stärken, Beschäftigte entlasten
aus Koblenz
Mainz. Hohe Belegung und ein wachsender Personalbedarf: Der Strafvollzug steht bundesweit vor großen Herausforderungen. Darüber haben sich der Koblenzer CDU-Landtagsabgeordnete Philip Rünz und weitere Abgeordnete seiner Fraktion mit Vertretern des Bundes der Strafvollzugsbediensteten Deutschlands (BSBD) Rheinland-Pfalz ausgetauscht. Rünz ist Sprecher der CDU-Landtagsfraktion für Strafvollzug und wirkt in der Strafvollzugskommission mit.
In den zwölf selbstständigen Justizvollzugseinrichtungen des Landes arbeiten rund 2.200 Beschäftigte. Der BSBD sprach sich unter anderem für Verbesserungen bei der Vergütung von Diensten zu ungünstigen Zeiten sowie bei Gitter-, Schicht- und Wechselschichtzulagen aus. Auch die Situation der Anwärterinnen und Anwärter war Thema.
„Das Gespräch hat deutlich gemacht, wie viel die Beschäftigten im Vollzug täglich leisten“, erklärt Rünz. Zugleich verwies er auf bereits angestoßene Verbesserungen: So soll die Gitterzulage auf Bundesniveau angehoben werden. Der Gesetzentwurf zur Besoldungsanpassung sieht zudem höhere Stundensätze für Mehrarbeit und Dienste zu ungünstigen Zeiten sowie bessere Schicht- und Wechselschichtzulagen vor. „Ein funktionierender Justizvollzug ist ei
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Im Austausch über die Arbeitsbedingungen im rheinland-pfälzischen Justizvollzug, v. l. n. r.: Guido Orthen MdL, Johannes Schäfer MdL, Mark Schallmo (BSBD), Petra Schneider MdL, Stefan Wagner (BSBD), Philip Rünz MdL, Michael König MdL und Janick Pape MdL. Foto: Felix Kapper