Allgemeine Berichte | 11.08.2015

Startschuss für das Projekt „Mein Papa liest vor - meine Mama auch“

Lesen macht Kinder schlau - und Eltern glücklich

Unternehmen motivieren Mitarbeiter zum Vorlesen - Bündnis für Familie koordiniert Aktion in Koblenz

(v.l.) Ramona Mika-Lorenz, Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein - Kemperhof; Edgar Tomjlanowic, Landesamt für Steuern; Bürgermeisterin Marie-Theres Hammes-Rosenstein; Minka Bojara, Koblenzer Bündnis für Familie; Torben Kreuels, BOMAG; Bernhard Dostert, Koblenzer Bündnis für Familie.Privat

Koblenz. Kindern Spaß am Lesen vermitteln und gleichzeitig einen Beitrag zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie leisten, das will das Projekt „Mein Papa liest vor - meine Mama auch“ der Stiftung Lesen. In Koblenz wird es vom Bündnis für Familie, der Stadtbibliothek und Unternehmen aus der Region umgesetzt. Schirmherrin ist Bürgermeisterin Marie-Theres Hammes-Rosenstein. Kinder, denen regelmäßig vorgelesen wird, entwickeln beinahe zwangsläufig eine Vorliebe fürs (Selbst-) Lesen. Das ist wichtig, denn Lesen gilt als eine der bedeutsamsten Grundlagen für Bildung - und ohne Bildung kein Erfolg. Die vom Nachwuchs heiß geliebte Gutenachtgeschichte ist also viel mehr als ein nostalgisches Einschlafritual: Sie regt die Fantasie der Kinder an, fördert Sprachverständnis und Kreativität, stärkt die Eltern-Kind-Bindung und, was nicht zu unterschätzen ist, sie entschleunigt jeden hektischen Tag. Trotzdem ist die gute alte Tradition in Gefahr, denn in vielen Familien bleibt weder Muße zur Auswahl geeigneter Texte, noch haben vor allem die Väter nach einem hektischen Arbeitstag genügend Zeit und Energie, als leuchtende Vorlese-Vorbilder zu dienen. Diesem Missstand will das Projekt „Mein Papa liest vor - und meine Mama auch“ etwas entgegensetzen.

Gutenachtgeschichten zum Ausdrucken

Über die Intranet-Seiten der teilnehmenden Betriebe stellt die Stiftung Lesen regelmäßig und kostenfrei Gutenachtgeschichten zur Verfügung, die Eltern während der Arbeitszeit ausdrucken und ihren Kindern abends vorlesen können. „Das erspart nicht nur die eigene Suche nach geeigneten Texte“, erläuterte Bernhard Dostert vom Koblenzer Familienbündnis beim Startschuss in der Koblenzer Stadtbibliothek. „Väter und Mütter können auch sicher sein, dass es sich um pädagogisch wertvolle Geschichten handelt.“ Doch nicht nur Eltern und ihr Nachwuchs profitieren von der Aktion, zeigte sich Bündniskoordinatorin Minka Bojara überzeugt. „Auch für die Unternehmen ist das eine tolle Gelegenheit, ohne viel Aufwand einen Beitrag zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu leisten. Außerdem signalisieren sie ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern schon durch die Teilnahme an dieser Aktion, dass ihnen als Arbeitgeber auch die Familien ihrer Beschäftigten wichtig sind.“ Dass diese Rechnung aufgeht, bestätigten bei der Eröffnungsveranstaltung „Papa“ Torben Kreuels, der als Personalreferent bei der Bomag GmbH arbeitet, und aus Arbeitgebersicht Ramona Mika-Lorenz vom Gemeinschaftsklinikum Koblenz-Mittelrhein. Beide Unternehmen beteiligen sich bereits am Projekt. „Ich bin ganz begeistert von den Geschichten - und meine Töchter sind es auch“, erzählte Kreuels. Vor allem seien die Texte nicht nur lustig und spannend, sondern - hier bestätigte er Schirmherrin Hammes-Rosenstein - auch dazu angetan, Kinder „schlau“ zu machen. „Vor allem bin ich aber beeindruckt, wie schnell die Erfolge sichtbar werden.“ Angetan vom Projekt war auch Ramona Mika-Lorenz. „Ich war sehr angenehm überrascht, wie einfach es sich - auch technisch - im Betrieb umsetzen lässt. Mal abgesehen davon, dass ich die Förderung des Lesens grundsätzlich für sehr sinnvoll halte, bietet sich Arbeitgebern damit meiner Meinung nach eine großartige Chance, mit geringem Aufwand eine gute Sache zu unterstützen, von der am Ende alle profitieren.“ Wer mehr über das Leseprojekt in Koblenz erfahren will, kann sich an Minka Bojara wenden: (02 61) 1 29 -23 05. Pressemitteilung Geschäfts- und Koordinierungsstelle des

Koblenzer Bündnisses für Familie

(v.l.) Ramona Mika-Lorenz, Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein - Kemperhof; Edgar Tomjlanowic, Landesamt für Steuern; Bürgermeisterin Marie-Theres Hammes-Rosenstein; Minka Bojara, Koblenzer Bündnis für Familie; Torben Kreuels, BOMAG; Bernhard Dostert, Koblenzer Bündnis für Familie.Foto: Privat

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