Politik | 30.04.2026, 09:46 Uhr

Austausch mit Betriebsrat von ZF

MdB Rudolph: Zukunftsperspektive für ZF und den Standort Koblenz entwickelt

Thorsten Rudolph tauschte sich intensiv mit dem Betriebsratsvorsitzenden Erdal Tahta (links) und seinem Stellvertreter Holger Ehmann aus.
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Koblenz. Nach einem Austausch mit dem Betriebsrat des ZF-Standortes in Koblenz hat der Bundestagsabgeordnete Dr. Thorsten Rudolph (SPD) die Bedeutung verlässlicher Perspektiven für die Beschäftigten betont.

Gemeinsam mit dem Betriebsratsvorsitzenden Erdal Tahta und seinem Stellvertreter Holger Ehmann erörterte er intensiv die aktuelle Situation am Standort sowie die laufenden Transformationsprozesse.

Die Lage am Standort Koblenz ist nach wie vor nicht einfach.

Der hohe Zeitdruck bei Restrukturierungsmaßnahmen, unsichere Perspektiven im Engineering-Bereich sowie strukturelle Herausforderungen im Zuge der Transformation der Automobilindustrie prägen die Lage. Gleichzeitig konnten aber durch das Engagement von Betriebsrat und der Gewerkschaft IG Metall wichtige Vereinbarungen erreicht werden, die den Beschäftigten Schutz und Orientierung geben. „Ziel ist es, bis zur Betriebsversammlung Mitte Juni eine endgültige Einigung zu erzielen“, so Tahta.

„Die Beschäftigten bei ZF in Koblenz leisten seit Jahren einen enormen Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens. Es ist gut, dass durch die bisherigen Vereinbarungen wichtige Schritte zum Schutz der Arbeitsplätze erreicht wurden. Darauf muss aufgebaut werden. Es kann dabei nicht nur um Kostensenkung gehen. Jetzt ist eine klare Strategie nötig und es muss eine Zukunftsperspektive für ZF und den Standort Koblenz entwickelt werden“, erklärte Rudolph.

Positiv bewertete Rudolph die laut Tahta und Ehmann konstruktiven Gespräche zwischen Betriebsrat und Geschäftsführung: „Ich bin froh, dass sich Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertretung auf Augenhöhe begegnen. Der Betriebsrat setzt sich hier vor Ort mit großem Engagement für die Kolleginnen und Kollegen ein. Diese Arbeit verdient volle Unterstützung.“

Der Abgeordnete kündigte an, den Prozess weiterhin eng zu begleiten und im Austausch mit dem Betriebsrat und auch dem Unternehmen zu bleiben. In Berlin hatte er sich vor kurzem bereits mit dem Leiter des Hauptstadtbüros des Konzerns getroffen.

Thorsten Rudolph tauschte sich intensiv mit dem Betriebsratsvorsitzenden Erdal Tahta (links) und seinem Stellvertreter Holger Ehmann aus. Foto: Martin Schlüter

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