Politik | 11.08.2026, 17:03 Uhr

Pflege- und Migrationsarbeit

MdB Rudolph besucht das „AWO Haus der Generationen“ in Neuwied

Thorsten Rudolph (2. von links) im Gespräch mit der AWO. Im Bild: Michael Groß, Co-Präsident des Bundesverbandes (links), Eva Neef, Geschäftsbereichsleiterin Soziale Dienste und Verbandsarbeit (4. von links), Rudi Frick, Präsident der AWO Rheinland (2. von rechts), sowie weiteren Vertreterinnen und Vertretern.
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Neuwied. Im Rahmen der Sommertour der Präsidiumsvorsitzenden des „AWO Bundesverbandes“ hatte der SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Thorsten Rudolph Gelegenheit, das „AWO Haus der Generationen“ in Neuwied zu besuchen. Der Termin fand auf Einladung des „AWO Bundespräsidiums“ und des „AWO Bezirksverbandes Rheinland“ statt. Im Mittelpunkt des Austauschs standen die Herausforderungen in der Pflege, die Fachkräftesicherung, die Finanzierung sozialer Angebote sowie die Arbeit der Migrationsberatung.

Mit dabei waren unter anderem Michael Groß, Co-Präsident des „AWO Bundesverbandes“, Karl Werner Strohe, Leiter des Seniorenzentrums im Haus der Generationen, Eva Neef und Rudi Frick vom Bezirksverband Rheinland, Vertreterinnen und Vertreter der Kindertagesstätte und der Migrationsberatungsstelle vor Ort sowie des „AWO Bundesverbandes“.

Bei einem Rundgang durch den Gebäudekomplex, der neben einem Seniorenzentrum auch eine Kindertagesstätte und die Migrationsberatung beherbergt, sowie im anschließenden Gespräch informierte sich Rudolph über die aktuellen Herausforderungen für soziale Einrichtungen und Dienste. Themen waren unter anderem die Fachkräftegewinnung, die anstehende Pflegereform, die Finanzierung der stationären Altenhilfe sowie die auskömmliche Refinanzierung von Kindertagesstätten. Auch die Frage, wie soziale Angebote angesichts steigender Personal-, Betriebs- und Investitionskosten dauerhaft gesichert werden können, wurden angesprochen.

„Das AWO Haus der Generationen zeigt sehr eindrucksvoll, wie wichtig verlässliche soziale Infrastruktur für eine Stadt und ihre Menschen ist. Hier werden Pflege, Beratung, Kinderbetreuung und gesellschaftlicher Zusammenhalt ganz praktisch miteinander verbunden und unter einem Dach angeboten“, erklärte Rudolph.

Auch die Migrationsberatung der AWO war Thema des Austauschs. Sie leiste einen wichtigen Beitrag zur Orientierung, Integration und Vermittlung in Sprachkurse, Ausbildung und Arbeit. Auch wenn aktuell die Zahl der Asylsuchenden sinkt, ist eine auskömmliche Finanzierung der Beratungsstellen für eine gute Integration nötig.

„Die Migrationsberatung hilft Menschen ganz konkret dabei, in unserer Gesellschaft anzukommen und ihr Leben selbstständig zu gestalten. Das ist nicht nur sozialpolitisch wichtig, sondern auch für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Integration in den Arbeitsmarkt“, sagt Rudolph.

Der Abgeordnete dankte den Beschäftigten und Ehrenamtlichen für ihre tägliche Arbeit. Der Austausch mit der AWO soll fortgesetzt werden. Die angesprochenen Anliegen werde er mit nach Berlin nehmen, um sie dort in die politische Diskussion einzubringen.

Pressemitteilung Dr. Thorsten Rudolph MdB

Thorsten Rudolph (2. von links) im Gespräch mit der AWO. Im Bild: Michael Groß, Co-Präsident des Bundesverbandes (links), Eva Neef, Geschäftsbereichsleiterin Soziale Dienste und Verbandsarbeit (4. von links), Rudi Frick, Präsident der AWO Rheinland (2. von rechts), sowie weiteren Vertreterinnen und Vertretern. Foto: AWO Rheinland / Frauke Heyer

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