Politik | 11.08.2026, 16:45 Uhr

Sicherheit in unserer Region

MdB Rudolph informiert sich beim Zentrum Operative Kommunikation über Kampf gegen Desinformation

Thorsten Rudolph und Oberst Schierenberg tauschten sich über die Aufgaben und Herausforderungen des Zentrums Operative Kommunikation der Bundeswehr aus.
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Mayen. Die „Sicherheit in unserer Region“ ist Thema der diesjährigen Sommer-Tour des Koblenzer SPD-Bundestagsabgeordneten Dr. Thorsten Rudolph. Kürzlich machte er in diesem Rahmen Station beim Zentrum Operative Kommunikation der Bundeswehr (ZOpKomBw) in Mayen, um sich über dessen Aufgaben im Bereich der Informations- und Einflussoperationen sowie über aktuelle sicherheitspolitische Herausforderungen zu informieren.

Empfangen wurde Rudolph unter anderem vom Stellvertretenden Kommandeur und Chef des Stabes, Oberst Michael Schierenberg. Im Mittelpunkt des Gesprächs stand dann die zunehmende Bedeutung des Informationsraums für die Landes- und Bündnisverteidigung. Nach Einschätzung von Oberst Schierenberg stellen vor allem russische und chinesische Desinformationskampagnen unverändert eine erhebliche Bedrohung für die Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr und in der Folge natürlich auch für Staatsbürgerinnen und Staatsbürger dar. Bei seinem Besuch konnte der Bundestagsabgeordnete aber auch mit der Truppe sprechen und erhielt Einblicke in die Arbeit verschiedener spezialisierter Einheiten, darunter die Forward Media Teams sowie die Tactical PsyOps Teams.

Das Zentrum Operative Kommunikation der Bundeswehr analysiert kontinuierlich das Informationsumfeld, erkennt Desinformationskampagnen und entwickelt geeignete Vorschläge zur Abwehr und zum Aufbau von Resilienz. Darüber hinaus beraten die Soldatinnen und Soldaten militärische Großverbände bezüglich dieser zuvor skizzierten Gefahren sowie hinsichtlich der Unterstützung ihrer eigenen Operationsführung durch gezielte Informationsaktivitäten. Die Forward Media Teams produzieren unmittelbar im Einsatzgebiet unter anderem Video-, Audio- und Onlineinhalte, während die Tactical PsyOps Teams mit Lautsprecherdurchsagen, direkter Ansprache sowie weiteren psychologischen Maßnahmen zur Deeskalation oder zur Beeinflussung gegnerischer Kräfte beitragen.

Auch die aktuellen Herausforderungen wurden angesprochen. So gehe es etwa darum, die vielfältigen Aufgaben zu priorisieren, eigene KI-Lösungen für die Bundeswehr zu entwickeln oder die technische Ausstattung zu modernisieren. Rudolph zeigte sich nach dem Austausch beeindruckt: „Die Arbeit der Soldatinnen, Soldaten und zivilen Beschäftigten hier in Mayen ist für die Sicherheit der Bundesrepublik und unserer NATO-Partner extrem wichtig. In Zeiten zunehmender Cyberangriffe und ausländischer Desinformation nimmt das Zentrum eine Schlüsselrolle für die Landes- und Bündnisverteidigung ein. Ich danke allen Soldatinnen und Soldaten sowie allen Zivilbeschäftigten der Bundeswehr für ihre wichtige Arbeit für unser Land.“

Pressemitteilung Dr. Thorsten Rudolph MdB

Thorsten Rudolph und Oberst Schierenberg tauschten sich über die Aufgaben und Herausforderungen des Zentrums Operative Kommunikation der Bundeswehr aus. Foto: Bundeswehr | Schulz

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