Langstreckenruderer Top-Leistungen
Post-SV Koblenz überzeugt bei Europäischer Rheinregatta 2026 in Bonn
aus Koblenz
Bonn. Die 34. Europäische Rheinregatta fand am 2. Mai 2026 mit Ziel in Bonn statt. Der Post-SV Koblenz war mit zwei Teams vertreten: Markus Müller startete mit einer Renngemeinschaft aus Berlin und Köln auf der 100-Kilometer-Strecke. Zudem trat der Masters-Vierer des Post-SV über 45 Kilometer an. Beide Teams zeigten starke Leistungen bei der traditionsreichen Langstreckenregatta auf dem Rhein.
Starke Leistungen auf der 45-Kilometer-Strecke
Am Mittag startete in Neuwied der Masters-Vierer des Post-SV Koblenz, die „Kowelenzer Buhnenbrecher“, in der Altersklasse Männer E (Mindestdurchschnittsalter 55 Jahre). Das Team mit einem Durchschnittsalter von 64,5 Jahren bestand aus Hans-Jürgen Schwan, Axel Bartsch, Helmut Müller und Schlagmann Heiko Löwenstein, gesteuert von Hartmut Kosche von der Neuwieder RG. Im Einzelstartmodus gingen die Boote alle 90 Sekunden ins Rennen, das Koblenzer Team als Letzte. Trotz des hohen Altersdurchschnitts überholten sie früh mehrere Konkurrenten und lieferten sich über weite Strecken ein Duell mit einer Renngemeinschaft aus Frankfurt, Heidelberg und Wiesbaden.
Die „Kowelenzer Buhnenbrecher“ erzielten mit ihrer Zeit die zweitschnellste Gesamtzeit aller 56 gestarteten Boote über 45 Kilometer – quer durch alle Altersklassen. Nur ein Mixed-Vierer aus Stuttgart, Köln und Emscher Wanne-Eickel-Herten war mit 37 Sekunden Vorsprung schneller. Dieses Team war mit Weltrekordhaltern wie Matthias Auer und Henning Osthoff besetzt, die in der offenen Leistungsklasse starteten und deutlich jünger waren.
Markus Müller und sein Team, bekannt als „Krümmelmonster aus Berlin“, starteten um 9 Uhr im Schutzhafen St. Goarshausen. Die Doppelvierer mit Steuermann gingen im Abstand von 20 Sekunden auf die 100 Kilometer lange Strecke nach Bonn. Obwohl die „Krümmelmonster“ als letztes Boot starteten, überholten sie bereits auf der ersten Hälfte alle Konkurrenten. Ab dem Braubacher Grund führten sie das Feld an und verteidigten die Spitzenposition bis ins Ziel. Nach 5:22:28 Stunden feierten sie einen klaren Gesamtsieg. Die Teams „Warp 5“ aus Bonn und „Kekse aus Cannstatt“ aus Stuttgart belegten die Plätze zwei und drei mit mehr als 15 Minuten Rückstand.
Während der Regatta kam es beinahe zu einem Unfall mit einem Passagierschiff bei Unkel, das ohne Vorwarnung ablegte und mehrere Boote gefährdete. Steuermann Kosche navigierte das Boot sicher durch die kritische Situation. Am Nonnenwerth zeigten sich erste Ermüdungserscheinungen, dennoch kämpften sich die „Buhnenbrecher“ die letzten 11 Kilometer Richtung Bonn. Kurz vor dem Ziel zog Schlagmann Löwenstein zu einem finalen Spurt an. Nach 2:25:27 Stunden erreichten sie das Ziel und sicherten sich den Klassensieg mit über vier Minuten Vorsprung auf das zweitplatzierte Team aus Frankfurt, Heidelberg und Wiesbaden. Der „Rheingau-Express“ aus Eltville wurde Dritter.
Nach dem Rennen gratulierte Matthias Auer persönlich den Koblenzer Ruderern zu ihrer starken Leistung. Damit setzen die Langstreckenruderer des Post-SV Koblenz ihre erfolgreiche Serie fort. Die Europäische Rheinregatta 2026 gilt für den Verein als großer Erfolg.
Mannschaft 2 Foto: Post-SV Koblenz
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