Allgemeine Berichte | 01.09.2015

Landesmuseum Koblenz - Festung Ehrenbreitstein

"Stillgestanden" - Preußische Soldaten im Bild

Ausstellung vom 5. September bis März 2016 im Haus der Fotografie

Solche Bilder gehörten zu den typischen Einnahmequellen der Fotografen.GDKE, Ulrich Pfeuffer

Koblenz. Anlässlich des Jubiläums „200 Jahre Preußen am Rhein“ und der Veranstaltungsreihe „Danke Berlin“ widmet sich die Landesammlung zur Geschichte der Fotografie dem Genre der Soldatenfotos. Seitdem das Rheinland 1815 preußisch geworden war, spielte das Militär dort eine wesentliche wirtschaftliche und gesellschaftliche Rolle. An der Westgrenze zu Frankreich gelegen, wurden Festungen gebaut und eine große Anzahl Truppen stationiert. Koblenz war Ende des 19. Jahrhunderts die größte deutsche Garnisonsstadt, aber auch Mainz und Trier beherbergten große Garnisonen. In Städten mit einem großen Soldatenanteil arbeiteten immer auch viele Fotografen. Porträts, Erinnerungsfotos und Gruppenaufnahmen der ständig wechselnden Soldaten und Reservisten versprachen eine gute und stetige Einnahmequelle. Bis in die 1880er Jahre überwogen die Einzelaufnahmen von hohen Militärs, Offizieren und erste persönliche Erinnerungsfotos an die Dienstzeit. Ab der Mitte der 1880er bis zum Ersten Weltkrieg waren es vor allem die Erinnerungsfotos mit den Kameraden vor gemalten Leinwänden, Kasernen oder in Mosaikbilder montiert, die den Fotografen ein einträgliches Geschäft garantierten, da in der Regel an jeden Abgebildeten ein Abzug verkauft werden konnte. Aufgezogen auf Kartons mit patriotischen Symbolen und gerahmt fanden die Bilder als Erinnerungsstücke und Beweis der Vaterlandsliebe ihren Weg in die deutschen Wohnzimmer.

Die Landessammlung zur Geschichte der Fotografie in Rheinland-Pfalz präsentiert eine Auswahl seiner Bestände zum Thema Soldatenbild größtenteils zum ersten Mal in dieser Sonderausstellung im Haus der Fotografie bis März 2016. Pressemitteilung

Generaldirektion Kulturelles Erbe

Rheinland-Pfalz

Solche Bilder gehörten zu den typischen Einnahmequellen der Fotografen.Foto: GDKE, Ulrich Pfeuffer

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