Rünz wendet sich an OB Langner mit Blick auf die Buga 2029
Verblasst und zerrissen: CDU-Landtagsabgeordneter fordert neue Fahnen am Deutschen Eck
aus Koblenz
Koblenz. Sie sollen für den Zusammenhalt der Länder stehen, doch derzeit geben einige von ihnen ein eher trauriges Bild ab: Mehrere Fahnen am Deutschen Eck sind inzwischen deutlich verblasst und vom Wind zerrissen. In einem Schreiben an Oberbürgermeister David Langner bittet der Koblenzer Landtagsabgeordnete Philip Rünz (CDU) darum, die beschädigten Fahnen auszutauschen und ihren Zustand künftig regelmäßig überprüfen zu lassen.
Auf den Missstand aufmerksam geworden ist der Christdemokrat durch Hinweise aus der Bevölkerung. Bei einem Besuch vor Ort habe er sich selbst ein Bild gemacht. „Das Deutsche Eck ist einer der schönsten und meistbesuchten Orte unserer Stadt und steht für ein bedeutendes Kapitel deutscher Geschichte“, sagt Rünz. „Wenn die Fahnen, die hier für die Einheit und den Zusammenhalt unseres Landes stehen, zerfetzt im Wind hängen, wird das diesem Ort schlicht nicht gerecht. Unsere Gäste haben einen gepflegten Anblick verdient, und wir sollten den Anspruch haben, ihn auch dauerhaft zu bieten.“
Für viele Besucher aus dem gesamten Bundesgebiet und dem Ausland ist das Deutsche Eck das Aushängeschild der Stadt. Es prägt maßgeblich den Eindruck, den Touristen von Koblenz mit nach Hause nehmen. Der Tourismus sei ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für die Stadt, so Rünz, und dessen Bedeutung werde mit Blick auf die Bundesgartenschau 2029 noch zunehmen. Ein ordentliches Erscheinungsbild an einem der bekanntesten Orte der Stadt sei daher „eine wichtige Visitenkarte für Koblenz“.
Rünz zeigt sich zuversichtlich, dass die Stadt zügig reagiert: „Neue Fahnen sind keine große Sache, aber sie haben eine große Wirkung. Ich hoffe, dass wir hier schnell zu einer Lösung kommen und der Zustand künftig im Blick behalten wird.“
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ie Fahnen am Deutschen Eck symbolisieren die deutsche Einheit und erinnern an historische Ereignisse - „historisch“ mutet auch der Zustand mancher Fahnen an. Verblasst und zerrissen geben sie am viel fotografierten Touristenmagneten kein gutes Bild ab. Foto: Philip Rünz