Politik | 16.08.2026, 20:42 Uhr

Verkehr am Mallendarer Berg

Verkehrskollaps durch Bauabschnitt am Mallendarer Berg in Vallendar verschärft Situation

Warten als Bürgerpflicht?
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Vallendar. Die Verkehrslage auf dem Mallendarer Berg erreicht ihren nächsten Eskalationspunkt:

Der 3.Bauabschnitt Jahnstr., der ab17.8. die Goethestr. absperrt, bremst neben dem Bus- den gesamten Individualverkehr aus.

Betroffen von dieser Entwicklung sind alle auf dem Mallendarer Berg wohnenden Menschen.

Ab 17.8. sorgt das für erhebliche Beeinträchtigungen für alle Beteiligten. Vom Berg runter kommt man in die Stadt nur über Urbar. Was für Pendler ein Zeitverlust ist, entwickelt sich für ältere Mitbürger*innen zu einer isolierenden Hürde.

Der Mo-Fr gültige Notplan (6 Busse/Tag) wurde bis 21.8.26 testweise verlängert. Seit dem 6.7. - 21.8. bedient der Bus 33 wenigstens wieder die alten Haltestellen zusätzlich zum BfW.

„Arzt, Apotheke oder Wocheneinkauf werden für viele ältere Menschen ein Problem. Wer nicht mehr gut zu Fuß ist, bleibt bei über 30 eher zu Hause. Eine schnelle Zufahrt für Feuerwehr etc. ist bei dieser Hitze zwingend erforderlich. Wir wollen keine thüringischen Zustände, wo Rettungskräfte erst nach 2 h vor Ort waren!“, so Carmen Bohlender von Bündnis 90/Die Grünen, zur Notlage vor Ort.

Forderungen:

Die Situation erfordert schnelles, unbürokratisches Handeln. Um ÖPNV, Individualverkehr u. Grundversorgung der Bevölkerung sicherzustellen, werden folgende Maßnahmen gefordert:

Eine offene Spur für Rettungskräfte ohne Umleitung über Urbar

Klare, barrierefreie Informationen: Rechtzeitige Aushänge über Änderungen, die ohne Smartphone/App lesbar sind.

Priorisierung von ÖPNV-Umleitungen: Verkehrsführung in Baustellen, die Bussen Vorrang gewährt

Senkung der Altersgrenze für das Mobilitätstaxi auf 65 Jahre während Baumaßnahme.

Mobilität und Teilnahme am Leben darf nicht vom Alter oder Wohnort abhängen.

Pressemitteilung Grüne Vallendar

Warten als Bürgerpflicht? Foto: Rüdiger Schmidt

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