Stadtarchivar Bernd Geil am 13. November in Hospitalkapelle
Vortrag „Zwischen Angst und Vorfreude – Kriegsende und Stunde Null in Lahnstein“
aus Lahnstein
Lahnstein. Wie erlebten die Menschen in Lahnstein das Ende des Zweiten Weltkriegs?
Überwog die Angst vor den heranrückenden amerikanischen Truppen oder die Hoffnung auf Befreiung?
Diesen Fragen geht Stadtarchivar Bernd Geil in seinem Vortrag „Zwischen Angst und Vorfreude – Kriegsende und Stunde Null in Lahnstein“ am Freitag, 13. November um 18.00 Uhr in der Hospitalkapelle St. Jakobus, Rödergasse 1, nach.
Anhand der Ereignisse zwischen März und Juni 1945 zeichnet Geil nach, wie sich die letzten Kriegstage auf beiden Seiten der Lahn entwickelten und wie die Bevölkerung auf das Kriegsende reagierte. Dabei beleuchtet er sowohl die unmittelbaren Geschehnisse als auch die ersten Wochen nach dem Einmarsch der amerikanischen Truppen.
Der Vortrag war im Frühjahr Teil der gut besuchten Reihe „Die Amis kommen! – Das Kriegsende 1945 zwischen Koblenz und Kaub“ im Theater Lahnstein. Da die Veranstaltung frühzeitig ausverkauft war und nicht alle Interessierten teilnehmen konnten, wird sie nun erneut angeboten.
Der gebürtige Koblenzer Bernd Geil ist Diplom-Archivar und seit 2002 als Stadtarchivar in Lahnstein tätig. Er hat bereits mehrere Ausstellungen zum Kriegsende in der Stadt organisiert und zahlreiche Publikationen zur Stadtgeschichte verfasst, darunter das kürzlich erschienene Buch „Lebendiges Lahnstein“.
Im Anschluss an den Vortrag besteht Gelegenheit, Fragen zu stellen.
Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
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Panzer vor zerstörter Lahnbrücke in Oberlahnstein im März 1945 Foto: Sammlung Stadtarchiv Lahnstein