Spatenstich zum Neubau der Sporthalle Asterstein
Zwei Hallen unter einem Dach
Riesiger Zuspruch beim symbolischen Akt - Innenminister brachte den Zuwendungsbescheid gleich mit
Koblenz-Asterstein. „Eigentlich ist seit dem Jahr 2008 politisch klar gewesen, das wir diese Halle brauchen“, so Oberbürgermeister Joachim Hofmann-Göttig bei seiner Ansprache zum Spatenstich. „Die Halle ist erforderlich – für die Region, die Schule und die Verbände gleichermaßen“, so freute sich der OB weiter. Verwundert über die wirklich vielen Menschen am Feld zum Spatenstich war auch der rheinland-pfälzische Innen- und Sportminister Roger Lewentz. „Das zeigt einfach, das jetzt scheinbar endlich der Punkt da zu sein scheint, auf den sie alle gewartet haben, dass es voran geht“, so Lewentz.
Zum Abschluss seiner Rede überreichte er den Zuwendungsbescheid des Landes in Höhe von drei Millionen Euro an Oberbürgermeister Hofamnn-Göttig. Entstehen soll oberhalb des Gymnasiums auf dem Asterstein ein Sportzentrum mit einer 3-Feld-Halle für den Schulsport und einer Geräte- und Bodenturnhalle für die Sportverbände.
Also zwei Hallen unter einem Dach und dazu ging es nun zum symbolischen Spatenstich mit 15 Menschen am Spaten. Der Bau der Halle war nötig geworden, nachdem die Sporthallen der Universität auf dem Oberwerth abgerissen worden sind. Die dortigen Hallen wurden neben der Universität von den auf dem Oberwerth beheimateten Sportverbänden genutzt. Nun entsteht auf dem Asterstein eine Halle in der Größe von 27 mal 45 Metern, sowie eine Halle für Sportverbände die 19,80 mal 42 Meter misst. Die Hallen, die rund 7,25 Millionen Euro kosten, werden in Passivhausbauweise errichtet und von einem Blockheizwerk vom benachbarten Gymnasium versorgt. Die Bauzeit beträgt rund 20 Monate und die Einweihung soll dann im Frühjahr 2017 erfolgen. Robuste Oberflächen aus Sichtbeton sind in den Funktionsbereichen und Nebenräumen vorgesehen. Die Außenwände auf dem Niveau der Spielfeldebene der Sporthalle sind als Prallwände mit Schallschutzhintergrund geplant. Der Hallenboden wird als flächenelastischer Sportboden mit Linoleumbelag ausgeführt. Für die Schulsporthalle mit dem Sportboden und Prallwänden wird ein Farbton in Rot gewählt. Die Verbändehalle mit den Bodenmatten und den umlaufenden Wänden wird in einem blauen Farbton gestaltet. Jedoch wird es keine Außensportplätze geben. Die Bagger können nun anrollen und loslegen, die Schülerinnen und Schüler freuen sich gemeinsam mit ihren Lehrern auf ein großartiges Sportzentrum.
Im Anschluss an die Zeremonie ging es mit dem Innenminister Roger Lewentz (Mitte) in das benachbarte Gymnasium zum großen Feiern.
