Gemeindecafé in Dattenberg eröffnet
Ein Ort für alle Generationen
Begegnungsstätte ist jeden Dienstag von 10 bis 13 Uhr im Bürgerhaus „Zum Schwarzen See“ geöffnet
Dattenberg. Nach Ohlenberg, Leubsdorf und Linz wurde auf Initiative des Seniorenbeirats der Verbandsgemeinde Linz und mit Unterstützung der Ortsgemeinde im Dattenberger Bürgerhaus „Zum Schwarzen See“ das vierte Gemeindecafé in der Verbandsgemeinde eröffnet. „Ich freue mich, dass so viele Besucher heute am ersten Tag hierher gekommen sind“, begrüßte Verbandsbürgermeister Hans Günter Fischer auch im Namen von Ortsbürgermeister Dieter Runkel die zahlreichen Gäste. In harmonisch-partnerschaftlicher Zusammenarbeit zwischen Seniorenbeirat und der Ortsgemeinde sei das fortgesetzt worden, was in der Region hinsichtlich Menschlichkeit und Zukunftsvorsorge in die Wege geleitet worden sei.
Vereinsamung in den Anfängen begegnen
„Da hat sich sehr positiv entwickelt. Mit diesem vierten Gemeindecafé sind wir einen guten Schritt weitergekommen“, freute sich Fischer. Damit keine Vereinsamung drohe, werde mit den Gemeindecafés ein Kommunikationspunkt angeboten. Zwar sei das Problem der Anonymität in großen Städten gravierender als in kleinen Gemeinden, man wolle aber sensibel darauf achten, dass schon mögliche Anfänge im Keim erstickt würden. Möglich sei dies nur durch ehrenamtliches Engagement, ohne das das Konzept gar nicht erst zum Tragen kommen könnte, so Fischer.Verantwortlich dafür sind in Dattenberg Helga Füllenbach, Marita Herrn, Norbert Lercher, Antonia Neuberger, Agnes Rüben, Rosemarie Schwede, Bärbel Stich und Birgit Willscheid.
Unterstützung durch Kooperationspartner
„Neben diesen ehrenamtlichen Helfern verfügen die Gemeindecafés auch noch über Kooperationspartner von den Banken und Krankenkassen über das DRK bis hin zum Pflegestüzpunkt und zur Polizei, nicht zu vergessen die Verwaltung der Verbandsgemeinde mit Klaus Krumscheid als kompetentem Ansprechpartner“, so der Bürgermeister. Das Gemeindecafé sei ein Ort der Begegnung, an dem man sich jeden Dienstag von 10 bis 13 Uhr bei einer Tasse Kaffee oder Tee in geselliger Runde zu Gesprächen und zum Gedankenaustausch treffen könne, aber auch um gemeinsam das von „Essen auf Rädern“ oder anderen Anbietern gelieferte Mittagessen einzunehmen. Das der Bürgerfahrdienst kostenlos genutzt werden könne, um das Gemeindecafé zu erreichen, verstehe sich von selbst. „Darüber hinaus werden Ihnen hier auch Beratungen und andere Dienstleistungen geboten, bis hin zu Einkaufsbestellungen mit Anlieferung“, ergänzte Fischer.
Angebot ist Ergänzung zu bestehenden Angeboten
Der Anlaufpunkt sei nicht nur für Senioren geschaffen, sondern für mehrere Generationen. Außerdem verstehe er sich nicht als Konkurrenz zu bestehenden Angeboten wie den Seniorennachmittagen, sondern als sinnvolle Ergänzung. „Heute ist hier die Tür geöffnet worden. Aber auch Sankt Katharinen und Vettelschoß arbeiten schon daran, dieses Konzept ebenfalls umzusetzen“, so Fischer, bevor er den Ehrenamtlern des Gemeindecafés einen Präsentkorb mit Produkten aus dem Linzer Eine-Welt-Laden als Geschenk überreichte. „Was lange währt, wird endlich gut“, erinnerte Dieter Runkel - sichtlich erleichtert über den gelungenen Ausgang - an die zweijährige Vorbereitung, um dann die Gäste zu Kaffee und Kuchen oder nach Geschmack zu belegten Brötchen einzuladen.
