Gesundheit der Menschen am Mittelrhein leidet unter den Mainzer Bahnproblemen
Erwin Rüddel: „Jetzt gilt es, der Bahn gehörig Dampf zu machen“
Kreisgebiet. „Vom Chaos bei der Deutschen Bahn AG im Zusammenhang mit den Problemen um die Besetzung von Stellwerken am Mainzer Hauptbahnhof, ist auch der Kreis Neuwied negativ tangiert. Und da gilt es jetzt der Bahn gehörig Dampf zu machen“, erklärt der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel nach einem Gespräch mit Jürgen Konz, dem DB-Konzernbevollmächtigten für die Länder Rheinland-Pfalz und Saarland.
Rüddel hatte mit seinem Parteifreund, dem Ersten Kreisbeigeordneten Achim Hallerbach, das Gespräch mit dem Bahn-Bevollmächtigten gesucht. Dabei ging es unter anderem um die zentrale Frage, ob sich solche Probleme auch in Stellwerken der durch das Mittelrheintal führenden rechtsrheinischen Schienenstrecke ergeben könnten, von denen dann der Kreis Neuwied unmittelbar betroffen wäre.
„Auf unsere Frage bekamen wir ein klares ‚Ja‘ zur Antwort. Wie man uns sagte, liege das an der Systematik wie Stellwerke betrieben werden“, so Rüddel. In das Mainzer Bahndesaster sei der Kreis Neuwied schon insofern involviert, als dass quasi alle Züge, vornehmlich Güterzüge, rechtsrheinisch umgeleitet wurden. „Das hat zu einer eigentlich vermeidbaren zusätzlichen Belastung für die Anrainer entlang der Bahnstrecke geführt“, betont der Bundestagsabgeordnete.
Die beiden Politiker wollten auch Auskunft darüber, welche Initiativen zum Schutz der Menschen ergriffen würden, damit sich etwaige „Stellwerkprobleme“ nicht fortsetzen. Dazu wurde den beiden Christdemokraten von Konzernbevollmächtigten Konz das im Rahmen eines Runden Tisches in Mainz ausgearbeitet 10-Punkte-Programm vorgestellt, mit dem insbesondere auf eine bessere Personalplanung gesetzt wird.
Demnach sollen bundesweit zusätzlich 340 neue Mitarbeiter als Fahrdienstleiternachwuchs eingestellt und eine verbindliche Richtlinie eingeführt werden, die Mehrfacheinweisung der Fahrdienstleiter auf unterschiedlichen Stellwerken sicherstellt und somit flexible Einsätze ermöglicht.
„Wir sind gerade auch als Politiker gefordert die Anliegen und Probleme der Menschen vor Ort wertzuschätzen und zu vertreten. Dies einmal mehr, wenn es sich um vermeidbare und zu unterbindende Probleme handelt, die zudem die Gesundheit beeinträchtigen“, bekräftigt Erwin Rüddel, der sich auch im Gesundheitsausschuss einer Fraktion engagiert.
Pressemitteilung Büro
MdB Erwin Rüddel, CDU
