Die Aktionsreihe „Demokratie in Gefahr?!“ lädt zum letzten Termin in diesem Jahr
Expertengespräch nach der Dokumentation
Unkel. Am Samstag, 3. Oktober, Tag der Deutschen Einheit, schließt die Aktionsreihe „Demokratie in Gefahr?!“ mit der preisgekrönten Filmdokumentation „Wie Erich seine Arbeit verlor“. Der Filmemacher Kai von Westerman, seit 21 Jahren Kameramann für die „Sendung mit der Maus“, ist 1989 im Auftrag eines französischen Fernsehsenders in der DDR unterwegs und filmt, ohne behördliche Genehmigung, inmitten der Montagsdemonstrationen Ende der 80er-Jahre, kurz vor dem Berliner Mauerfall, die dramatischen Ereignisse dieser Zeit. Dieses spannende Stück Geschichte kann und soll als Muster einer friedlichen Revolution aus einem Unrechtsregime hin zur Demokratie verstanden werden. Die Filmvorführung, in Zusammenarbeit mit dem Kulturkino Unkel, findet im Willy-Brandt-Forum Unkel, um 17 Uhr statt. Der Filmemacher Kai von Westerman, E-Mail: Westerman.Karas@t-online.de, Tel. (02 28) 35 44 87 ist mit dabei und steht im Anschluss für ein Publikumsgespräch zur Verfügung. Britta Bellin-Schewe, Ute Giesen, Gabriela Mrozik und Christian Rosenzweig, die in diesem Frühjahr die Initiative „KUNST trifft POLITIK“ ins Leben gerufen haben, konnten durch die künstlerische Auseinandersetzung mit der aktuellen Politik und mittels kompetenter Vorträge und Filmdokumentationen in den Räumlichkeiten des Willy-Brandt-Forums viele Menschen zum Nachdenken und zur Diskussion über die Frage, ob und in wieweit unsere Demokratie gefährdet sei, anregen und einen Beitrag zu mehr Bürgerinteresse an Politik und Gesellschaft beitragen. Besonders erfreut hat es die Aktivisten, dass neue Netzwerke und Kontakte durch ihre Aktionen entstanden sind und Unkel wieder ein kleines Stück mehr zur Gemeinschaft gewachsen ist. Die Künstler können so eine sehr positive Bilanz für ihre Aktionsreihe ziehen und im Sinne der Worte der Geschwister Scholl aus deren Flugblättern „Wenn jeder wartet, bis der andere anfängt, wird keiner anfangen!“ wird „KUNST trifft POLITIK“ ihr Fortsetzung im nächsten Jahr finden. Das Willy-Brandt-Forum öffnet seine Türen eine halbe Stunde vor Beginn der Veranstaltung. Die Anzahl der Plätze ist auf 50 begrenzt. Frühes Kommen sichert Sitzplätze. Kontakt: Ute Giesen und Gabriela Mrozik: info@kunst-trifft-politik.eu oder Tel. (01 62) 8 88 05 14.
