Allgemeine Berichte | 11.03.2014

DRK-Ortsverein Linz weihte neues Einsatzfahrzeug ein

Feierliche Einweihung mit dem Segen der Geistlichen

Mit dem neuen Mannschaftstransportwagen (MTW) können die Rotkreuzler vier Rollstuhlfahrer transportieren

Nach der Einsegnung übergab Dieter Korf die Schlüssel des MTW2 an Bereitschaftsleiter Josef Schmaus. DL

Linz. Hochbetrieb herrschte kürzlich am Linzer DRK-Heim an der ehemaligen Hildegardisschule. Nicht nur die Aktiven um den Vorsitzenden Dieter Korf und Gemeinschaftsleiter Josef Schmaus sowie das Jugendrotkreuz waren zur Seilerbahn eins gekommen. Begrüßen konnte Dieter Korf dort neben dem ersten Beigeordneten der Verbandsgemeinde, Dieter Sander, in Vertretung des VG-Chefs Hans-Günter Fischer sowie dem Stadtbeigeordneten Hans-Georg Faust vor allem gleich drei Geistliche, den Pfarrer der evangelischen Trinitatis-Gemeinde, Christoph Schwagermann, den Leiter der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde, Joachim Koopmann und für die katholische Pfarrgemeinde den Diakon Eberhard Roevenstrunk.

Gekommen waren sie, um das neueste Fahrzeug des DRK-Ortsvereins, einen zweiten Mannschaftstransportwagen (MTW) einzusegnen.

„Um die Wahrheit zu sagen, haben wir mit dem MTW2 schon einen Einsatz gefahren“, gestand der Vorsitzende. Zugelassen worden sei es am Elften im Elften spielte er auf die für die „südlichste Vorstadt von Köln“ nicht ganz unbedeutende fünfte Jahreszeit an. Mit dem Datum der Zulassung hatte die Umrüstung des Fords Transit begonnen, der im Gegensatz zu dem Automatik-VW-MTW1, der schon sieben Jahre beim DRK-Ortsverein in Betrieb ist, über ein Sechsgang-Schaltgetriebe verfügt.

Während die medizinische Ausrüstung identisch ist, weist die taktische einen wesentlichen Unterschied auf. Mit dem neuen Fahrzeug können mit vier Rollstühlen doppelt so viele transportiert werden wie mit dem alten. „Das ist für uns ganz wichtig, da wir beide Wagen hauptsächlich in der Seniorenarbeit, aber auch bei Evakuierungsfahrten einsetzen“, so Dieter Korf. Beim Fahrdienst etwa zur Senioren-Weihnachtsfeier oder zum Seniorentreff im Katharinenhof, aber auch bei Ausflügen der Linzer Seniorenheime habe der Ortsverein bislang immer ein zweites Fahrzeug für den Transport von Rollstuhlfahrern bei anderen Organisationen ausleihen müssen. Besonders stolz sei der Ortsverein, dass er den MTW2 ohne Sponsorengelder, also allein mithilfe der Mitglieder-Beiträge habe anschaffen können.

Die Lesung des bekannten Gleichnisses vom barmherzigen Samariter aus dem Lukasevangelium stellte Joachim Koopmann ins Zentrum des offiziellen Teils der kleinen Feierstunde. Dabei stand für ihn gar nicht so sehr die Frage des Schriftgelehrten „Wer ist mein Nächster?“ im Mittelpunkt, als vielmehr die rhetorische Frage von Jesus nach der Erzählung. „Wer hat sich als der Nächste dessen erwiesen, der von den Räubern überfallen wurde?“ Der Nächste sei somit auch der, der bereit sei, uneigennützig zu helfen.

Darauf hatte bereits Eberhard Roevenstrunk zu Beginn angezielt, als er erklärte: „Ihr kümmert Euch um Menschen, die in Gefahr sind, deren Leben bedroht ist.“ Damit seien die DRK-Aktivisten selber die Nächsten, die im Sinne der Nächstenliebe aktiv werden. Um helfen zu können, brauche man heute mehr als nur die Hände, also Werkzeuge, zu denen auch das neue Fahrzeug zähle, ergänzte der Diakon. „Unser gemeinsamer Segen gilt aber weniger dem MTW als vielmehr Euch, die Ihr darin zu Einsätzen ausrückt, und den Menschen, die Ihr befördert“, erklärten die Geistlichen entsprechend vor dem Abschlussgebet, nach welchem Dieter Korf den Schlüssel für das neue Fahrzeug Bereitschaftsleiter Josef Schmaus übergab und zu einem kleinen Tapasimbiss in das DRK-Heim bat.

Nach der Einsegnung übergab Dieter Korf die Schlüssel des MTW2 an Bereitschaftsleiter Josef Schmaus. Foto: DL

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Neueste Artikel-Kommentare
  • K. Schmidt: Die nächste Demo, gerade wenn sie sich an Familien richtet, sollte dann mal unter dem Motto stehen: "Fahrradhelme für alle!"

Kruft: Zwischen Dauerkritik und Tatendrang

  • Rolf Stern : Der Text wirkt weniger wie eine Einordnung, sondern eher wie der Versuch, berechtigte Kritik abzuwürgen. Gerade bei öffentlichen Geldern ist Nachfragen keine Dauerschleife, sondern demokratische Pflicht.
  • Andreas Lung: Liebe Frau Schumacher, Sie haben offensichtlich überhaupt nicht verstanden, worum es geht.
  • Thomas Sebastian Napp: Ich kann der Gemeinde zu dieser Aktion nur gratulieren. Vor allem den Bauhofmitarbeitern muss ich hier ein Lob aussprecheb. Gleichzeitig kann ich es nicht verstehen, dass eine große Naturfläche auf dem...
Dauerauftrag 2026
Daueranzeige
Kleinanzeigen
Innovatives rund um Andernach
Auftrag, Nr. AF2025.000354.0, April 2026
Schulze Klima -Image
First Friday Anzeige März
Innovatives rund um Andernach
Empfohlene Artikel
Trophäe Deutscher Tierschutzpreis.
14

Region. Menschen, Vereine oder Projekte, die sich für den Tierschutz stark machen, können sich zwischen dem 1. April und 17. Mai 2026 für die Auszeichnung mit dem Deutschen Tierschutzpreis bewerben oder von anderen vorgeschlagen werden. Der Deutsche Tierschutzbund verleiht den Preis - unterstützt von den Tiernahrungsmarken Whiskas und Pedigree - am 19. November bei einer feierlichen Gala im Berliner Humboldt Carré.

Weiterlesen

So könnte der Innenraum der alten Kirche als Stadthalle aussehen.
338

Linz am Rhein. Der Regionalverband Unteres Mittelrheintal des Vereins Stadtbild Deutschland e.V. spricht sich für eine vertiefte Prüfung der Umnutzung des ehemaligen Kirchengebäudes in Linz am Rhein zu einer modernen Stadthalle aus. Ziel ist es, die vorhandene bauliche Substanz sinnvoll weiterzuentwickeln und gleichzeitig einen nachhaltigen Mehrwert für das Stadtbild sowie das kulturelle Leben zu schaffen.

Weiterlesen

Symbolbild.
29

Region. Der März erfreute nicht nur meteorologisch mit warmen Tagen zum Frühlingsanfang, er sorgte auch auf dem regionalen Arbeitsmarkt für eine anhaltende Belebung. Im Gesamtbezirk der Agentur für Arbeit Rhein-Wied-Westerwald, der die Landkreise Altenkirchen, Neuwied, Rhein-Lahn und Westerwald umfasst, waren im März 17.876 Menschen ohne Beschäftigung gemeldet. Das sind 385 weniger als im Februar, jedoch 240 mehr als im Vorjahr.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Symbolbild.
10

Ergebnisoffene Sondierungsgespräche der Sparkasse Westerwald-Sieg und Sparkasse Neuwied für eine Fusion werden nicht weiterverfolgt

Fokus der Sparkassen liegt auf eigenständiger Weiterentwicklung

Region. Nach intensiver und ergebnisoffener Prüfung haben die beteiligten Häuser (Sparkasse Westerwald-Sieg und Sparkasse Neuwied) entschieden, die Gespräche über eine mögliche Fusion nicht weiterzuführen.

Weiterlesen

Die Erwachsenengruppe ist weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt.  Foto: privat
10

Die Magic Dancers Remagen stellen sich vor:

Ein traditionsreicher Verein mit Herz und Leidenschaft

Remagen. Die Magic Dancers Remagen sind ein traditionsreicher Verein mit Herz, Leidenschaft und einer besonderen Geschichte. Gegründet im Jahr 1993, gingen sie ursprünglich aus einer Aerobic-Gruppe hervor. Über die Jahre entwickelten sie sich stetig weiter und sind seit 2025 als eigenständiger Verein organisiert. Heute stehen die Magic Dancers für Gemeinschaft, Kreativität und tänzerische Vielfalt – und das generationenübergreifend.

Weiterlesen

Kreishandwerkerschaft
Kreishandwerkerschaft
Anzeige "Rund ums Haus"
Innovatives rund um Andernach
Oster-Anzeige
Maschinenbediener, Staplerfahrer
Rund ums Haus
SB Standesamt
Stellenanzeige mehrere Stellen
Koblenz blüht // Frohe Ostern 2026
PR-Anzeige
Dauerauftrag 2026
Titelanzeige
Osteraktion
Anzeige Lange Samstage
Unterstützeranzeige
Stellenanzeige Personalsachbearbeiter/in
Stellenanzeige Kita