Neutor Erpel informiert
Gedenktafeln der gefallenen Erpeler Bürger ausgestellt
Am Sonntag, 13. September „Tag des offenen Denkmals“ von 11 Uhr bis 18 Uhr
Erpel. Anlässlich der Gedenkfeier zum Ende des 2. Weltkrieges in Erpel, wurde am Samstag, 7. März im Erpeler Eisenbahntunnel unter der Erpeler Ley, im Foyer des Tunnels, die Ausstellung zur Zeitgeschichte aufgebaut. Verena Geraets und Clarissa Wild hatten informative Bildtafeln gestaltet. Heribert Siebertz konnte aus seiner Sammlung und aus verschiedenen Leihgaben Gegenstände der Zeitgeschichte zeigen.
Unter anderem waren die beiden Gedenktafeln der gefallenen Erpeler Bürger zu sehen. Im zweiten Weltkrieg haben über einhundert Erpeler Bürger ihr Leben verloren. Die beiden Gedenktafeln waren nach dem Krieg, links und rechts neben dem großen Missionskreuz, in einer Halle auf dem Kirchplatz hinter dem Chor eingebaut. Bei der Kirchenrenovierung in den 1960er-Jahren wurde die Halle abgerissen. Für das Missionskreuz fand sich ein neuer Platz auf der Rückseite des Rathauses. Die beiden Gedenktafeln wurden entfernt. Beim Aufbau der Sammlung für ein Erpeler Heimatmuseum durch die Mitglieder des ehemaligen „Heimatvereins Erpel“, wurden die beiden Gedenktafeln wieder entdeckt und gesichert. Leider haben die Tafeln über die Jahre sehr gelitten. Zur Ausstellung im Tunnel wurden beide Gedenktafeln mit neuen Glasscheiben und Rahmen – durch Hans Joachim Bender – versehen, um den weiteren Zerfall zu stoppen. Zum Gedenken an die gefallenen Erpeler Bürger, die ihr Leben in den unseligen Kriegen gelassen haben, wäre es schön, wenn die Tafeln restauriert oder erneuert werden könnten. Die Gedenktafeln sind zur Zeit im Erpeler Neutor abgestellt.
Am Sonntag, 13. September am „Tag des offenen Denkmals“ ist das Neutor von 11 Uhr bis 18 Uhr geöffnet. Dort können die Gedenktafeln unter anderem besichtigt werden.
Ehemaliges Kriegerdenkmal auf dem Erpeler Kirchplatz.
