Tambour-Corps Erpel 1963 e.V.
Gelungene Vereinstour
Bei hochsommerlichem Wetter ging es nach Heigenbrücken im Spessart
Heigenbrücken. „Wenn Engel reisen, dann lacht der Himmel“ - unter diesem Motto stand die Vereinstour des Tambour-Corps Erpel nach Heigenbrücken im Spessart, die bei bestem Wetter stattfand. Die erste Etappe führte in das schöne Örtchen Büdingen nahe Hanau, wo der Nachmittag allen Mitreisenden zur freien Verfügung stand. Nachdem der Ortskern und die Sehenswürdigkeiten erkundet waren, wurde die freie Zeit auch für die Einkehr zum Eisessen genutzt. Frisch gestärkt ging es dann zum Zielort Heigenbrücken. Im dortigen Landhotel bezogen alle ihre Zimmer. Anschließend ließen sie gemeinsam den Abend in gemütlicher Runde im Freien ausklingen.
Nach dem Frühstück starteten alle zur Busrundfahrt durch den Spessart, bei der der Reiseführer einiges über die Geschichte und Entwicklung der Region berichtete. Anschließend wurde die Stadt Miltenberg angesteuert. Nach einer Führung durch den malerischen Ortskern und kurzer Freizeit vor Ort ging es wieder zurück in Richtung Hotel. Von hier aus stürmten die meisten direkt ins nahegelegene Naturschwimmbad und genossen dort die Sonne. Für den Abend stand ein Spessart-Räuber-Büfett auf dem Programm. Danach sorgte der Alleinunterhalter Bucki beim Tambour-Corps über Stunden für Stimmung. Dem Musiker gefiel es bei den Erpelern so gut, dass er sich kurzerhand entschloss, das Corps und den mitgereisten Fanclub am nächsten Tag zu begleiten.
Am nächsten Tag galt es dann für die Aktiven, den ersten Auftritt zu absolvieren. Dazu ging es nach Alzenau, wo neben dem zwölften bayerischen Landesmusikfest auch die Gartenschau „Natur in Alzenau“ stattfand. Auf dem Gelände der Gartenschau präsentierte das aktive Corps in einem einstündigen Platzkonzert die Stücke, die in den Wochen zuvor intensiv geprobt worden waren. Erneut bewies das Corps seine Vielfältigkeit und präsentierte zum Beispiel ein Medley mit klassischen amerikanischen Märschen sowie einige Stücke mit modernen Rhythmusinstrumenten. Nachdem das Konzert trotz großer Hitze erfolgreich geschafft war, erkundeten die Teilnehmer die Gartenschau und die Stadt Alzenau auf eigene Faust. Am späten Nachmittag ging es dann wieder zurück ins Hotel. Nach einem leckeren Dreigangwahlmenü verbrachte die Gruppe auch den letzten Abend der Tour in geselliger Runde und genoss noch einen leckeren Humpen „Schlappeseppel“, die lokale Biersorte. So ganz ohne Musik ging es für die Aktiven dann aber doch nicht, also wurden die Instrumente im Hotel nochmals ausgepackt und dem Koch des Hotels spontan ein Ständchen gespielt. Der letzte Tag der Vereinstour war wieder vom musikalischen Geschehen auf dem Musikfest geprägt.
Nachdem alle ihre Koffer gepackt hatten, ging es wieder Richtung Alzenau, wo das Corps zum Abschluss der Fahrt am Festumzug teilnahm. Als eine von 14 Gruppen präsentierten sich die Aktiven und als einziges Tambour-Corps wirkten sie regelrecht exotisch im von Blasmusik geprägten Bayern. Dennoch kamen die Spielleute sehr gut beim Publikum an und wurden eifrig beklatscht. Im Anschluss an den Festumzug traten sie wieder die Heimreise in Richtung Erpel an.
