Lokalsport | 03.02.2016

SV Rheinbreitbach Tischtennis

Hauchdünn an der Niederlage vorbeigeschlittert

Gewohnt starke Leistung im SVR-Trikot: Horst Baermannprivat

Rheinbreitbach. Unnötig spannend machte es Aufstiegsaspirant SV Rheinbreitbach bei seinem hauchdünnen 9:7 Erfolg in der Tischtennis-Kreisliga gegen den Tabellenletzten Oberbieber. Erst das Abschlussdoppel brachte schließlich die Entscheidung zugunsten der Gäste, die mit insgesamt zwei Verlustpunkten weiter im Kampf um den Titel mitmischen. Ihre erste Saisonniederlage kassierte die zweite Vertretung in der 2. Kreisklasse beim 3:8 in Windhagen. Mit ausschlaggebend für die erste Niederlage in dieser Spielzeit war letztlich auch, dass die SVR-Akteure ausgerechnet im wichtigsten Saisonspiel nicht ihre stärkste Mannschaft aufbieten konnten.

„Das hätte leicht ins Auge gehen können“, resümierte Rheinbreitbachs Mannschaftskapitän Martin Jünger nach dem hauchdünnen Sieg seiner Mannschaft in der Tischtennis-Kreisliga gegen das stark abstiegsgefährdete Team aus Oberbieber. Wie knapp das SVR-Sextett, das wie in der Vorwoche gleich mit zweifachem Ersatz antreten musste, an einer Blamage vorbeischlitterte, zeigt sich schon daran, dass die Entscheidung erst im allerletzten Ballwechsel der Begegnung fiel. Mit der knappsten aller möglichen Entscheidung sicherten sich die Gäste mit 11:9 im fünften Satz des Abschlussdoppels nicht nur beide Zähler, sondern auch die Chance, weiter im Titelrennen mitzumischen. Dabei hatte zunächst alles nach einer klaren Angelegenheit für den Tabellendritten ausgesehen. Nach zwei gewonnenen Eingangsdoppeln und klaren Einzelsiegen von Jünger, Horst Baermann und David Unkels führten die Gäste bereits deutlich mit 5:1. Danach gab es plötzlich einen Bruch im Spiel. Heidi Wunner, die kurzfristig eingesprungen war, brachte mit einem starken Auftritt und einem 3:0 Sieg den SVR zwar zunächst wieder auf Kurs, eine unerwartete Niederlage von Jünger im Spitzenspiel des Tages gegen Oberbiebers Routinier Hans Peter Pfefferkorn machte die Begegnung aber noch einmal unnötig spannend. Letztlich war es einmal mehr Horst Baermann, der mit gewohnt starker Leistung und zwei Einzelsiegen die Gäste auf Kurs hielt. Die Punkte für Rheinbreitbach holten Baermann/Westhofen und Jünger/Unkels (2) im Doppel sowie Jünger (1), Baermann (2), Westhofen (1), Unkels (1) und Wunner (1) in den Einzeln.

Ärgerlich für die zweite Rheinbreitbacher Vertretung, dass ausgerechnet im Spitzenspiel gegen Windhagen nicht die stärkste Mannschaft zur Verfügung stand. Da von den Hausherren trotz frühzeitiger Anfrage eine Spielverlegung abgelehnt wurde, war von vornherein klar, dass gegen die Windhagener Nachwuchsakteure nur mit einer ähnlich herausragenden Leistung wie im Hinspiel etwas zu holen sein würde. Bis zum 2:2 sah es zunächst auch nach einer ausgeglichenen Partie aus, dann jedoch zogen die stark aufspielenden Gastgeber unaufhaltsam davon. Am Ende stand ein verdienter 8:3 Sieg der Hausherren, der gleichzeitig die Vorentscheidung im Titelrennen bedeuten dürfte. „Die Saison ist zwar noch lang und bei gerade einmal zwei Punkten Vorsprung kann noch viel passieren“, so SVR-Mannschaftskapitän David Riddering. „Die Windhagener sind aber so stark, dass sie sich diesen Vorsprung nicht mehr nehmen lassen“, glaubt der Rheinbreitbacher Nachwuchsspieler. Die Punkte für die Gäste, die trotz der Niederlage Tabellenzweiter bleiben, holten Reinhard Ahlke/Ludwig Südkamp im Doppel sowie Ahlke und Klaus Riddering im Einzel.

Gewohnt starke Leistung im SVR-Trikot: Horst BaermannFoto: privat

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