41 Kinder erlebten in Rheinbreitbach den ersten Schultag
Platz in der Gemeinschaft finden
Rheinbreitbach. Sichtlich mit gemischten Gefühlen marschierten 41 i-Dötzchen aus Rheinbreitbach am Dienstagmorgen durch das Spalier, das ihre neuen Mitschüler an der Oberen Burg gebildet hatten. Begonnen hatte ihr erster Schultag schon knapp eine Dreiviertelstunde zuvor mit einem ökumenischen Gottesdienst. „Jeder von euch ist etwas ganz Besonderes, alle zusammen könnt ihr eine Super-Gemeinschaft werden, die zusammenhält und niemanden im Stich lässt“, gab Winfried Reers den Kindern mit auf den Weg. Kennen gelernt hatten die Erstklässler die Gebrüder-Grimm-Grundschule bereits während der Schulrallye zum Ende des Kindergartenjahrs. So richtig zu Hause fühlten sie sich jedoch noch nicht, als sie im großen Foyer Platz nahmen, während ein Großteil der Eltern und Verwandten die kleine, von Mitschülern mitgestaltete Einschulungsfeier von der ersten Etage aus verfolgten. „Ihre Kinder sind selbstständiger und belastbarer als sie denken“, beruhigte Rektorin Patricia Schon-Ohnesorge. Sicher war die Schulleiterin auch, dass die i-Dötzchen einen Platz in ihrer Klasse wie in der Schulgemeinschaften finden werden, bevor sie die Kinder ihren Klassenlehrerinnen Susanne Seidel und Gerhild Schlemm überließ. Während diese ihre neuen Schüler mit den Klassenräumen vertraut machten, hatten die Eltern Gelegenheit, im Konzertsaal der Oberen Burg den Förderverein der Grundschule „Ratzefummel“ näher kennenzulernen.
