Bürgerbegehren für die Wiedereröffnung des Freibads Unkel
Unterschriftensammler unterwegs
Unkel. Seit Januar sammeln Bürger in der Verbandsgemeinde Unkel Unterschriften für die Wiedereröffnung des Freibades. Ihr Bürgerbegehren gemäß Paragraf 17a der rheinland-pfälzischen Gemeindeordnung hat zum Ziel, dass die Verbandsgemeinde für den Landeszuschuss zur Sanierung bürgt. Mainz zahlt für das Freibad-Projekt bis zu 720.000 Euro, verlangt aber die Bürgschaft als Sicherheit.
Zur Abstimmung in einem angestrebten Bürgerentscheid steht diese Ja-/Nein-Frage: „Sind Sie dafür, dass die Verbandsgemeinde Unkel die Bürgschaft für den Landeszuschuss zur Sanierung des Freibades in voller Höhe übernimmt?“
In den Ortsteilen der Verbandsgemeinde Unkel müssen rund ein-tausend Unterschriften von wahlberechtigten EU-Bürgern zusammenkommen, die hier ihren ersten Wohnsitz haben. Der Bürgerentscheid soll ein Abstimmungsergebnis des Verbandsgemeinderats Unkel korrigieren. Anfang Dezember hatten 13 Räte die Bürgschaft abgelehnt. Elf Räte waren dafür. Zwei Räte hatten sich enthalten, weil sie lieber die Bürger zu dem Thema befragen wollten.
Für das jetzt laufende Bürgerbegehren klingeln Mitglieder des Fördervereins Freibad Unkel an den Haustüren. Außerdem liegen Unterschriftenlisten in folgenden Geschäften aus:
Scheuren: Restaurant Scheurener Hof.
Unkel: Blumen Welsch, Willy-Brandt-Forum, Rheinblick, Kur-Apotheke Wierig.
Rheinbreitbach: Restaurant Ad Sion.
Erpel: Cafe Hamacher.
Weitere Kontakte: Katja Lorenzini, St. Josefstraße 10, 53572 Unkel; Annemarie Lehmacher, Eschenbrenderstraße 7, 53572 Unkel; Robin Syllwasschy, Franz-Hermann-Kemp-Straße 8, 53572 Unkel.
