Politik | 06.08.2013

Bätzing-Lichtenthäler referierte zu den Chancen des Demografischen Wandels

Zukunftslust statt Zukunftsfrust

V.l.: Bernhard Wambach, Peter Zoller, Sabine Bätzing-Lichtenthäler, Wolfgang Gisevius

Rheinbreitbach. Die SPD Rheinbreitbach hatte ihre Bundestagsabgeordnete Sabine Bätzing-Lichtenthäler zu einem Vortrag über die Herausforderungen des demografischen Wandels eingeladen. Bätzing-Lichtenthäler, die seit knapp vier Jahren gemeinsam mit Franz Müntefering die Projektgruppe „Demografie“ der SPD-Bundestagsfraktion leitet, stellte in ihrem Vortrag das Miteinander der Generationen in den Mittelpunkt und beleuchtete die Chancen, die sich aus der gesellschaftlichen Entwicklung ergeben. „Viele Menschen denken sofort an Vergreisung und Verödung wenn sie das Wort ’Demografie‘ hören. Ich möchte in der Veränderung eher eine Chance sehen, verkrustete Strukturen aufzubrechen und auch neue Wege zu gehen.“ , so die Projektsprecherin. Es gehe darum, Zukunftslust statt Zukunftsfrust zu wecken.

Den Demografischen Wandel fasste sie mit den Schlagworten: weniger - älter - bunter zusammen.

Alle drei Adjektive müssen keine Angst einflössen, sondern sind Mahnung an die Politik, Rahmenbedingungen zu schaffen, damit wir auch in 30 oder 40 Jahren noch in einer inklusiven, sozialen Gesellschaft leben und es uns nicht schlechter, sondern nach Möglichkeit besser geht. Bätzing-Lichtenthäler nahm vier Bereiche, die für die Bewältigung dieser Herausforderung elementar sind, besonders in den Focus: Ein geordneter Arbeitsmarkt, der Lohngerechtigkeit und gute Arbeitsbedingungen verbindet, die Gleichstellung von Frauen und Männern, die zu mehr Partnerschaftlichkeit auch im Erwerbs- und Familienleben führt, Projekte wie „altersgerecht bauen“, die es ermöglichen, selbstbestimmt bis ins hohe Alter leben zu können und die finanzielle Stärkung der Kommunen.

„Gerade die Kommunen sind von der Demografie betroffen, von der Kläranlage bis zu Krabbelgruppe. Sie dürfen wir bei der Bewältigung dieser Herkulesaufgabe nicht alleine lassen“, konstatierte die heimische Abgeordnete, die damit u.a. eine finanzielle Unterstützung der Kommunen nach Demografiefaktoren in die Diskussion einbrachte.

Nach einer angeregten Diskussion mit den Gästen, in der Fachkräftemangel in der Pflege, Bildungschancen der Kinder, wie auch das Betreuungsangebot für Kinder diskutiert wurde, zog Sabine Bätzing-Lichtenthäler das Fazit: „Wir werden den Demografischen Wandel nur gemeinsam gestalten können: Bund, Länder und Gemeinden. Es kommt auf das Miteinander an.“

V.l.: Bernhard Wambach, Peter Zoller, Sabine Bätzing-Lichtenthäler, Wolfgang Gisevius

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